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Frieden geben und Frieden leben

28.12.2009 (PD)

Weihnachtsfeier im Altersheim Augiessen, Widnau

Es ist am Nachmittag des Heiligabends, 24. Dezember. Draussen hetzen die Leute auf der Suche nach den letzten Geschenken herum. Drinnen, im Speisesaal, gleich neben der Kapelle, versammeln sich gegen 15 Uhr Bewohner und Bewohnerinnen zum Teil mit Angehörigen und wer vom Personal abkömmlich war, zur alljährlichen Weihnachtsbesinnung. Allerdings sind nicht mehr alle Bewohner anwesend, einige von ihnen sind bereits zu Familien¬feiern abgeholt worden und kommen oft erst nach einigen Tagen wieder zurück.

Yvonne Näf, die Heimleiterin, verteilt den Text zu den Weihnachtsliedern, die man später gemeinsam singen wird. Zur Einstimmung wird das «Ave Maria» durch die Akkordeonistin Daria Segmüller sehr gefühlvoll intoniert.

Die Heimleiterin begrüsst alle Anwesenden mit einem Gedicht zu «Begegnungen» zu dieser Begegnung in der Feierstunde.

Der Männerchor Widnau ist mit einem Doppelquartett vertreten. Alexander Rebholz, der auch durch das Programm führt, und Urs Buschor haben die Zusammenstellung der Lieder und Texte vorgenommen.

Eine Feier, die gefällt Nun wechseln sich Vorträge der «Sängerbuben» («Heidschi bum¬beidschi», «O Tannenbaum», «Der Heiland ist geboren» usw.), gemeinsames Singen der altbekannten Weihnachtslieder (zum Beispiel «Leise rieselt der Schnee») und das Vorlesen von Gedichten und Texten ab. Alle hören mit grosser Aufmerksamkeit zu, sei es bei der leicht gekürzten Neufassung der Weihnachtsgeschichte von Ludwig Schick, sei es beim Gedicht von Heinrich Federer «Und kämest du wieder» oder beim Text von Anselm Grün «Segen des Christbaums». Es wird von den Ängsten der Menschheit gesprochen, Ängste, die momentan aktuell sind in Wirtschaft und Gesellschaft. «Frieden auf Erden für alle Menschen geht nur, wenn alle dasselbe Ziel haben und jeder von uns bereit ist, Frieden zu geben und Frieden zu leben.» Zum Schluss wird von allen «Stille Nacht, heilige Nacht» gesungen und es ist hörbar, dass dies wohl das bekannteste Weihnachtslied ist.

Yvonne Näf bedankt sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, beschenkt die «Sängerbuben» mit einem feinen Tropfen und die Bewohner/innen mit einem kleinen Präsent.

Beim anschliessenden Apéro konnte man von allen Seiten nur zufriedene Kommentare hören. Die Feier hat allen gefallen und die ehemaligen Angehörigen von Chören hatten Freude, wieder einmal gemeinsam singen zu können Für die Angehörigen ist es zudem schön, dass sie anschliessend ihre Mutter, den Vater in die Familie zum Feiern abholen können. Wer die Weihnachtstage im Heim verbringt, traf sich später zum gemeinsamen Nachtessen mit dem Personal.



Klausbesuch beim Männerchor

21.12.2009 (UB)

Zur letzten Probe im Rosengarten stand der Klausbesuch auf dem Programm. Präsident Hanspeter Hüppi begrüsste die fast vollzählige Sängerschar und freute sich besonders, dass der neue Dirigent Rainer Moosbrugger auch dabei war.

Rainer Moosbrugger aus Alberschwende ist pensionierter Hauptschullehrer, dirigierte 30 Jahre den Männerchor Alberschwende und holte sich einige Auszeichnungen während seiner Dirigententätigkeit. Seit einigen Jahren leitet er nur noch den Kirchenchor Alberschwende und den Männerchor Kobelwald und neu seit November 2009 auch den Männerchor Widnau.

Nach einem sehr guten Abendessen schlugen sogar die Herzen der älteren Herren ein bisschen höher, als der Nikolaus in Begleitung von Knecht Ruprecht den Saal betrat. Schon bald wurden die diversen Sünden der Sänger öffentlich: Velounfälle bei später Heimkehr, Absenzen wegen Jagen und Fischen, Schlendrian wärend den Proben. Zum Glück fand der Nikolaus auch viel Positives bei den Mitgliedern: den tollen Einsatz des Webmaster Heiner Schawalder, die gründliche Arbeit von Famulus Paul Heule, den Fleiss des Aktuars Paul Spirig, die gekonnten Soloeinlagen von Alexander Rebholz und den nimmermüden Einsatz des Vizedirigenten Max Appius. Der Nikolaus lobte auch das erst kurze Wirken des neuen Dirigenten, das schon enorme Wirkung gezeigt hatte. Alles in allem ein positives Gesamtbild des Chores. Es soll wieder vorwärts gehen.

Nach diversen gesanglichen Einlagen verabschiedeten sich Klaus und Schmutzli von den Sängern, die den fröhlichen Abend noch bis spät in die Nacht hinein genossen.




Männerchor Widnau auf Gotthelfs Spuren

01.09.2009 (UB)

Die diesjährige Chorreise war als Fahrt ins Blaue ausgeschrieben. Deshalb wussten die Sänger nichts über das Ziel der kommenden zwei Tage. Trotzdem gab es nur vier Absenzen. Somit starteten am letzten Freitagmorgen 33 Sänger zum Ausflug nach Südwesten.

Punkt sieben Uhr setzte sich der Köppel Car in Bewegung. Alle Teilnehmer waren gespannt, wohin die Reise wohl gehen werde. Zuerst ging‘s Richtung Süden und alle glaubten an eine Alpenüberquerung. Bei Sargans war die Richtung schon ein bisschen klarer und als der Car über den Hirzel nach Baar fuhr, ahnten ein paar Kenner etwas. Beim Widnauer Fritz Köppel (Käser, Badmeister, Sänger und Allrounder) genossen die Männerchörler ein tolles Frühstück. Zum Dank gab’s ein paar Lieder und schon fuhr man weiter Richtung Westen. Nach einer kurzen Pause in Sempach stiess man langsam ins Emmental vor. Huttwil, Häusernmoos und Sumiswald liess man hinter sich, und dann quälte sich der Bus hinauf zur Lüderenalp. Nach Liedern für die Hotelgäste und einem kurzen Apéro, gestiftet von Geburtstagskindern und Veteranen, wurde ein vorzüglicher „Aemmitaler Märit-Teller“ aufgetischt, eine Art Bernerplatte. Einige Sänger griffen herzhafter zu als andere, um auf diese Weise die erfolglose Abmagerungskur zu beenden. Mitten im Nachmittag kam Programmpunkt vier an die Reihe. In Burgdorf fand eine Führung der besonderen Art statt. Nicht das Gelbe vom Ei für Kulturfeinde. Ein Schauspieler, Maler, Schriftsteller, Hansdampf in allen Gassen, versuchte mit Erfolg uns die besonders schlimmen Geschichten der Stadt aufzuzeigen: Hexen und Gauner wechselten ab mit Frommen und Vornehmen. Daten waren nicht gefragt und Namen waren sowieso Schall und Rauch. Nachdem auch die Desinteressierten den Car wieder gefunden hatten, ging es zurück nach Sumiswald in die Unterkunft. Auch die war etwas Spezielles, nämlich ein ehemaliges Spital, welches während der Woche als Rekrutierungszentrum für die Westschweiz benützt wird, über das Wochenende als Tagungszentrum oder Gruppenunterkunft gemietet werden kann. Das Nachtessen fand in der Gegend von Gotthelfs „Schwarzer Spinne“ statt, gerade unterhalb des berüchtigten Schlosses Trachselwald, im Haflingerzentrum. In einem urchigen Bauernhof genoss man zuerst den Apéro im Freien und nachher Gegrilltes mit diversen Salaten in der Stube. Gegen Mitternacht verschob sich der Chor heimwärts und genoss die komfortablen Militärbetten im DLZ.

Das reichliche Morgenbuffet mit Kaffee und allem Drum und Dran weckte die Geister und jedermann war gespannt auf die Weiterreise. Das Emmental wurde verlassen und in Spiez wartete schon das Motorschiff „Bubenberg“ auf die Reisegruppe aus Widnau. Trotz trübem Wetter genoss männiglich die Fahrt auf dem Thunersee. In Interlaken wartete wieder der Car und in Windeseile fuhr man dem Brienzersee entlang und überquerte den Brünigpass mit knurrendem Magen. In Lungern wartete eine tolle Überrraschung auf die Sängerschar. In der Cantina Caverna genoss man bei vorzüglicher Bedienung den letzten, gestifteten Apéro unter Tage, und nachher ein schmackhaftes Mittagessen im ürsprünglichen Personalrestaurant der Gasser Felstechnik AG , heute ein gutgeführtes, junges Restaurant. Vor dem Dessert gab’s eine Spezialführung durch die unterirdische Schiessanlage Brünig, eine Anlage, die einzigartig ist auf der Welt. Jegliche Arten von Schiessen auf allen möglichen Distanzen können hier im Berg drin durchgeführt werden. Ein Dorado für Schiessfreunde, eine Wohltat für die Gegner dieses Sportes, welche die Ruhe im Tal geniessen können. Das Staunen der Männer war offensichtlich. Mitten im Nachmittag genoss man anschliessend den Dessert und nach ein paar Liedern für die Gäste der Cantina Caverna hiess es Abschied nehmen von dieser schönen Gegend und der dort arbeitenden Widnauerin Rosmarie, die Freude hatte am Besuch aus der Heimat. Über Luzern, Arth Goldau, Sattel brachte der Chauffeur die müde Sängerschar wieder ins Rheintal zurück. Ein Dank gebührt Remo Köppel, dem versierten Chauffeur und dem Hauptreiseleiter und Präsidenten Hanspeter Hüppi für seine immensen Vorbereitungen.


Geburtstagsständchen im Altersheim

04.07.2009 (UB)

An der letzten Probe vor den Sommerferien trafen sich die Sänger des Männerchors Widnau nicht im Probelokal des Schulhauses Wyden, sondern im Garten vom Altersheim Widnau. Unser Sängerkamerad, Ehrenmitglied und ehemaliger Präsident, Fredi Fritsche feierte seinen 80. Geburtstag im Kreise seiner Familie und vieler Pensionäre. Diesen Anlass durfte der Männerchor natürlich nicht verpassen und so wurde ein schöner Strauss von bunten Liedern dargeboten. Vater Rigger begleitete den Chor am Klavier, Sohn Karlheinz dirigierte. Am Schlusse sangen Zuhörer und Chor ein tolles Potpourri und genossen auf diese Weise den lauen Sommerabend. Nach dem Ständchen ging es per Bus zu einer Kellereibesichtigung nach Berneck, wo Kaspar Wetli die Sängerschar durch seinen Weinkeller führte. Bei der grossen Degustation wurden bis zur Polizeistunde noch einige Lieder zum besten gegeben, bis der RTB Bus die müde Sängerschar wieder ins heimatliche Widnau zurückbrachte.


Der Männerchor bereicherte den Gottesdienst

03.03.2009 (Hans Fehr)

Der Männerchor Widnau füllte den ganzen Chorraum der evangelischen Kapelle in Widnau und gab mit seinem festlichen Auftritt und den kirchlichen Liedern dem Gottesdienst eine feierliche Prägung.


Es ist längst Tradition, dass der Männerchor einmal im Jahr in der evangelischen Kapelle auftritt und mit seinen kirchlichen Liedern den Gottesdienst feierlich mitgestaltet. Am letzten Sonntag, am Krankensonntag, war es wieder soweit. Gemeinsam mit Pfarrer Renato Tolfo und dem Dirigenten Karl Heinz Rigger hatte der Chor seinen Auftritt vorbereitet.





Kirchliche Lieder

Mit dem Lied "Jauchzet" begann der Männerchor seinen Liederreigen und setzte ihn mit dem Lied "Gebet: Herr ich bin Dein Eigentum" nach dem Satz des Vizedirigenten Max Appius fort. Nach der Predigt von Pfarrer Renato Tolfo sangen die Männer das bittende Lied "Gott sei uns gnädig" und nachher festlich-feierlich die Lobeshymne "Wie gross bist Du?". Abgeschlossen wurde die gesangliche Verschönerung des Gottesdienstes mit dem Lied als Bitte "Herr segne mich". Mit riesigem Applaus wurden die inhaltlichen tiefsinningen und stimmungsvollen Lieder des Männerchors am Schluss gewürdigt. Mit Liedern, gesungen von allen Gottesdienst- besucherinnen und -besuchern mit Orgelbegleitung der begabten Organistin Brigitte Roggers-Müller, wie mit ihrem feinem Orgelkonzert wurde der Gottesdienst zu einem festlichen Anlass.

40 Jahre ökumenische Kampagne

In seiner gehaltvollen Predigt setzte sich Pfarrer Renato Tolfo mit der seit 40 Jahren geltenden "ökumenischen Kampagne" mit den Fastenaktionen "Brot für alle" und "Fastenopfer" auseinander, als wichtige und wertvolle Hilfe für die Dritte Welt und gegen den Hunger.
Die Klimaveränderung verwüstet bisheriges fruchtbares Kulturland und entzieht der Bevölkerung die Ernährungsgrundlage. Es fehlt an Wasser für die Kulzuren und an Trinkwasser. Nur mit besonderem Einsatz für Bewässerung und Trinkwassergewinnung sowie der Hilfe der ganzen Welt kann der hungernden Bevölkerung wirkungsvoll geholfen werden.
So wurde auch die Kollekte als Hilfe der Aktion "zu Hoffnung am Nähfaden" in Haiti gewidmet.

Weltliche Feier

Im Anschluss an den beeindruckenden, feierlichen Gottesdienst lud die evangelische Kirchgemeinde im Kirchgemeindehaus zum gemeinsamen Apéro ein, um zusammen die Gemeinschaft zu pflegen und die persönlichen Kontakte zu fördern.


Hauptversammlung Männerchor Widnau

09.02.2009 (UB)

Männerchor Widnau mit neuen Mitgliedern

Am vergangenen Wochenende führte der Männerchor Widnau seine 142. Hauptversammlung durch. Mit 40 aktiven Mitgliedern beginnt der Chor unter positiven Vorzeichen das neue Vereinsjahr.


Am letzten Freitag fand im Restaurant Rosengarten die 142. Hauptversammlung des Männerchors Widnau statt. Präsident Hanspeter Hüppi konnte 32 Mitglieder begrüssen. In seinem Jahresbericht streifte er nochmals die wichtigsten Auftritte des vergangenen Vereinsjahres. Das Hauptereignis war sicher die Teilnahme am Schweizerischen Gesangsfest in Weinfelden. Die drei Wertungsvorträge „Räuberquartett, Lebensweisheit und Evaline“ wurden in vielen Probenstunden sehr gut vorbereitet. Nach dem sehr positiven Echo etlicher Zuhörer und den Aussagen des Experten im Gespräch erwartete man auch eine sehr gute Bewertung. Dass dann in der schriftlichen Bewertung das „sehr“ vergessen ging, machte doch einer allgemeinen Ernüchterung, wenn nicht Enttäuschung Platz. Trotz allem war die erstmalige Teilnahme an einem schweizerischen Gesangsfest für alle Sänger ein bleibendes Erlebnis. Diverse Ständchen und Auftritte in der Kirche und im Altersheim rundeten das Vereinsjahr ab. Zu erwähnen wäre noch das Moschtifäscht, bei dem das finanzielle Ergebnis nicht den Erwartungen entsprach. Mit den beim OK eingebrachten Verbesserungsvorschlägen erhofft man sich ein besseres Ergebnis bei einer allfälligen weiteren Teilnahme. Der Dank des Präsidenten richtete sich vor allem an den Dirigenten Karlheinz Rigger und auch an den Vize Max Appius für seine Einsätze bei Abwesenheit des noch nicht pensionierten Chefdirigenten.


Das Jahresprogramm sieht nebst den obligaten Auftritten in der Kirche und in der evangelischen Kapelle, Ständchen im Alters- und Pflegeheim, ein Adventskonzert im Metropolsaal vor, sofern die katholische Kirche wegen Renovation geschlossen sein wird. Im Traktandum Ehrungen durften 16 Mitglieder für ihren fast lückenlosen Probenbesuch eine Belohnung in Form eines guten Tropfens in Empfang nehmen. Eine spezielle Erwähnung verdienen sicherlich die folgenden fünf Sänger für ihre Treue zum Verein: Hans Bösch (55 Jahre), Jakob Schmid (35 Jahre), Kurt Stoffel (35 Jahre), Paul Sonderegger (30 Jahre) und Alois Steiner (25 Jahre). Mit dem Lied „Wer hier mit uns will fröhlich sein, der muss auch mit uns singen“ wurde die 142. HV abgeschlossen. Ein feines Nachtessen aus der Rosengarten Küche rundete den gediegenen Anlass ab. Dass die „Guggesuser“ aus Berneck die feinen Gehörnerven der älteren Sänger zu später Stunde noch arg strapazierten, sei nur noch am Rande erwähnt.


Bettagsgottesdienst mit Dialektmesse bereichert

23.09.2008   (HF)

Alljährlich verschönert der Männerchor jeweils den Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag mit passenden Liedern als gesangliche Einlagen.

Dieses Jahr hatte sich der Männerchor etwas Besonderes einfallen lassen und wählte anstelle kirchlicher Lieder eine volkstümliche Messe. Er sang die sehr gehörfällige Dialektmesse von Heinz Willisegger. Die hier am Schluss sonst vorgesehenen Jodelpartien – der Männerchor hat keine Jodler – wurden im Einverständnis des Komponisten, so die Rückfrage von Max Appius, durch den Einsatz eines Waldhorns, des Hornisten Emil Müller aus St. Margrethen, und mit Orgelspiel von Max Appius, zugleich Vizedirigent des Männerchors Widnau, abgelöst.

Gesungen wurden die Lieder zum Kyrie, zum Gloria, wie zum Sanktus und zur Kommunion. Gesamthaft umfasste die Dialektmesse fünf Lieder. Mit seinem Gesang unterstrich der Männerchor unter der Leitung von Karlheinz Rigger die hohe Bedeutung des Bettages und machte den Gottesdienst, nebst dem eindrücklichen Bettagsmandat der Schweizerischen Bischöfe zu einem festlichen, musikalischen Ereignis.

Die durch den Männerchor intensiv eingeübten Liedervorträge wurden am Schluss der von Kaplan Andreas Schönenberger zelebrierten Messe von den zahlreichen Kirchenbesucherinnen und -besuchern mit gewaltigem Applaus verdankt.


Männerchor-Sommerkonzert

26.06.2008   (HF)

Der Männerchor Widnau erfreute die Bewohner des Altersheimes Augiessen mit einem volkstümlichen Sommerkonzert

Es ist bereits zur Tradition geworden, dass der Männerchor im Sommer den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altersheimes Augiessen in Widnau ein Gartenkonzert bietet. Bei herrlichem Sommerwetter wurde das vielseitige und abwechslungsreiche Sommerkonzert zu einem echten Erlebnis.

Es brauchte keine langen Überlegungen, ob das Konzert im Garten oder in der Cafeteria stattfinden soll. Das Wetter war so sicher und die Temperaturen so angenehm, dass ein Verweilen in der Gartenwirtschaft nach einem heissen Sommertag eine Wohltat war. Der Aufenthalt im Garten wurde mit einem volkstümlichen Liederkonzert eine willkommene Abwechslung. Yvonne Näf, als Heimleiterin, freute sich für den Besuch des Männerchors, dankte für die Bereitschaft, den Bewohnerinnen und Bewohnern eine angenehme Abwechslung zu bieten, und lud die Männerchörler abschliessend zu einem feinen Umtrunk ein.

Mit dem Lied «Wer mit uns will fröhlich sein» eröffnete der Männerchor in seiner Vollbesetzung und unter der Direktion von Karl-Heinz Rigger den Liederreigen. Sympathisch war die jeweilige Ansage der einzelnen Lieder durch den Dirigenten, der in freier Wahl ein abwechslungsreiches Liederkonzert zusammenstellte. Es waren unter anderem Lieder wie «Der Lebensbaum» von Franz Schubert, mit Klavierbegleitung durch Karl Rigger, Vater des Männerchor-Dirigenten; ferner «Lebensweisheit» von Fritz Fischli oder «Hinter Büschen». Englisch anmutend war das Lied «My Eva» und bekannt «Der Weg zurück nach Haus». Sehnsucht nach einer Schifffahrt gabs mit «Hee Capitain, hee», und in ferne Länder schweifte der Chor mit dem kroatischen Lied «Mala Mula».

Mit der Zugabe, natürlich frenetisch herausgeklatscht, «Warum bist Du gekommen, wenn Du wieder gehst» beendete der Männerchor sein dankbar aufgenommenes Sommerkonzert, wohlwissend, dass er den Zuhörern eine grosse Freude machte.

Im Anschluss an das herrliche Sommerkonzert im Altersheim trafen sich die Sänger anschliessend zu einem Besuch bei ihrem langjährigen Sängerkollegen und Ehrenmitglied Alfred Fritsche, um ihm, der gesundheitlich grosse Probleme hat und nicht mehr aktiv mitsingen kann, mit einem Ständchen eine Freude zu bereiten. Es war eine grosse Freude für die ganze Familie und besonders für den Kollegen Alfred Fritsche; eine Freude auch für den Männerchor, der reichlich bewirtet wurde.


Männerchor Widnau knapp am „sehr gut“ vorbei

09.06.2008   (UB)


Der Chor aus Widnau stellte sich vergangenenes Wochenende am Schweizerischen Gesangsfest in Weinfelden den Juroren und bekam ein gut für die sehr gut vorgetragenen Lieder aus drei verschiedenen Stilrichtungen, Räuberquartett von Schubert (klassisch), Lebensweisheit (volkstümlich) und My Evaline (amerikanischer Barbershopsong).

Am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr wurde im altehrwürdigen Rathaussaal zu Weinfelden vor einem begeisterten Publikum und zwei gestrengen Experten gesungen. Die Kulisse war einzigartig und die 35 Sänger unter der Leitung von Karlheinz Rigger legten sich mächtig ins Zeug und gaben ihr Bestes. Alle waren sich einig, dass man fast fehlerlos gesungen hatte.

Im anschliessenden Experten-gespräch unter der Leitung des Oberwalliser Experten Hansruedi Kämpfen wurden die Leistungen des Chores speziell unter die Lupe genommen. Zuerst wurden die Sänger, wie es Brauch ist, gelobt wegen ihres guten Repertoires, des ausgewogenen Klangkörpers, der guten Aussprache, der eindrücklichen Pianostellen, vor allem im Schubertlied, und des auswendig gesungenen Vortrages. Kritisiert wurden die gepressten Forti, die nicht lupenreinen Punktierungen und die unpräzisen Harmonien vor allem im Lied My Evaline. Der Experte lobte, gab aber an den Dirigenten die Empfehlung weiter, im Bereich der Präzision noch mehr mit den Sängern zu arbeiten. Die Kritik kam objektiv rüber und man erhoffte sich eine gute Wertung.

Bis zur Schlussfeier und der Übergabe der Diplome genossen die Sänger die besondere Ambiance des Festortes und die freien Vorträge der diversen Chöre aus der ganzen Schweiz. Zur Schlussfeier kurz vor 18 Uhr füllte sich der Platz vor dem Rathaus und es herrschte eine unglaublich festliche und erwartungsvolle Stimmung. Die Fahnen aller teilnehmenden Chöre gaben der Feier einen ganz besonderen Anstrich. Der Festchor unter der Leitung von Paul Steiner untermalte die Rangverkündigung mit klangvollen Liedern und der OK Präsident Regierungsrat Bernhard Koch begrüsste die Festgemeinde. Leider wurden nur die 19 besten Rangierungen des Samstags verkündet. Aus der Ostschweiz und dem Vorarlberg waren dies der Gioia Chor aus Bludenz, der Männerchor Landquart und der Fürstenlandchor aus Gossau. Gespannt waren die Widnauer Sänger auf ihr Ergebnis. Ein bisschen enttäuscht zeigt man sich, als die Urkunde vom Präsidenten Hanspeter Hüppi vorgestellt wurde. Ein sehr gutes Gut. Ein wenig geschlagen machte man sich nach dem Festbankett im Thurgauerhof auf den Heimweg, ein bisschen müde aber trotzdem froh, ein so gut organisiertes Gesangsfest erlebt zu haben. Ein Dankeschön allen Verantwortlichen rund um das sgf 08 von Weinfelden.


Männerchor Widnau in Weinfelden

06.06.2008   (UB)

Als einer der wenigen Rheintaler Männerchöre präsentiert sich der Chor aus Widnau am Schweizerischen Gesangsfest in Weinfelden den Juroren. Mit den drei Liedern Lebensweisheit, Evaline und dem Räuberquartett von Franz Schubert versuchen die Widnauer Sänger unter der Leitung von Karlheinz Rigger, Höchstnoten zu erreichen. Seit Monaten wurde an den Liedern herum gefeilt, bis alle Männer die Lieder auswendig singen können. Der Chor lässt sich morgen Samstag um 15.24 Uhr im Rathaussaal Weinfelden von den Experten beurteilen und hofft auf ein gutes Resultat. Am Gesangsfest nehmen 485 Chöre aus der ganzen Schweiz und 12 Chöre aus dem benachbarten Ausland teil. Mehr als 15 000 Sängerinnen und Sänger werden an den Wochenenden vom 7./8 und 14./15 Juni in Weinfelden zu Gast sein. Daneben gibt es diverse Konzerte von bekannten Ensembles zu geniessen.


Den Gottesdienst bereichert

11.03.2008   Hans Fehr

Widnau. Am Sonntag gestaltete der Männerchor Widnau den evangelischen Gottesdienst in der Kapelle in Widnau mit kirchlichen Liedern mit und gab damit auch der Tauffeier einen festlichen Rahmen.

Es sei Tradition, so Hanspeter Hüppi, Präsident des Männerchors Widnau, dass der Chor mindestens einmal jährlich den evangelischen und katholischen Gottesdienst mit seinem Gesang mitgestaltet und bereichert.

Bereits für die Einstimmung zum Gottesdienst sang der Männerchor unter der Leitung seines Dirigenten Karl-Heinz Rigger das Lied «Jauchzet Gott». Nach der Predigt folgten die weiteren Lieder «Psalm 45» von Paul Huber, dann «Ode an Gott» mit dem Lied «Alles Leben strömt aus Dir». Abgeschlossen wurden die gesanglichen Einlagen mit «Das Wort heisst Friede» und «Gott sei uns gnädig». Für den schönen und bereichernden Gesang erhielt der Männerchor verdient kräftigen Applaus.

Nicht nur der Gottesdienst, auch die Tauffeier von Alia, Tochter von Alexandra Heeb und Reto Löpfe wurde mit der feierlichen Mitgestaltung des Gottesdienstes durch den Männerchor zu einem festlichen Akt. Die Eltern waren voller Stolz und Freude, und auch die Taufpaten drückten mit persönlichen Erklärungen am Mikrophon ihre Freude aus. Möge Alia mit dem Segen Gottes den Eltern viel Freude bereiten und einen glücklichen Weg durch das Leben finden und gestalten, war der Wunsch, den Pfarrer Renato Tolfo bei der Tauffeier äusserte, und gratulierte den Eltern von Herzen.

Pfarrer Renato Tolfo gelang es, mit verschiedenen Gebeten und einer eindrücklichen Predigt zur Gestaltung des Lebens, der richtigen Wahl des Zeitpunkts für Entscheide, der Liebe zu Gott und Offenheit für neue Sichtweisen, wie der Führung des Lebens an Gottes Hand, den Gottesdienst feierlich zu gestalten. Zusammen mit dem effektvollen Orgelspiel der begabten Organistin Birgitta Roggors-Müller wurde der kirchliche Rahmen abgeschlossen; weltlich fortgesetzt mit einem anschliessenden Apéro im Kirchgemeindehaus mit weiterem Gesang und herzlichem Dank für die Mitgestaltung des Gottesdienstes durch den Männerchor Widnau.


Der neue Präsident heisst Hanspeter Hüppi

141. Hauptversammlung des Männerchors Widnau

04.02.2008   Hans Fehr

v.li. Hanspeter Hüppi übernahm das Präsidium von Kurt Fehr. Für lange Mitgliedschaft wurden geehrt: Max Frei, 60 Jahre, Willy Burkhardt, 40 Jahre und Hubert Köppel, 30 Jahre. (Foto: hf)



Mit dem Lied «Ich weiss ein altes Schenkenhaus» eröffnete Kurt Fehr die Hauptversammlung, die alle Geschäfte gemäss Traktandenliste genehmigte. Trotz Rückschlag und ähnlich negativem Voranschlag blieben die Mitgliederbeiträge für aktive Sänger und Passivmitglieder unverändert. Gleich blieben auch die Entschädigungen an den Dirigenten und Vizedirigenten, an die Musikkommission und der übrige Aufwand. Die Mitgliederzahl blieb bei 41 aktiven Sängern und zehn nicht mehr aktiven Ehrenmitgliedern praktisch konstant. Adolf Sieber, der unmittelbar nach dem Adventskonzert verstarb, wurde mit einer Schweigeminute geehrt.

Präsidialberichte und Rückblick
Zehn versprochene Jahre und ein freiwilliges dazu, seien die Präsidialjahre gewesen, eine schöne Zeit, so Kurt Fehr in seiner Einleitung und bedankte sich zugleich für das Vertrauen des Vereins und für die aktive Mitarbeit der Kommissionsmitglieder. In kurzen Zügen umriss Fehr die Höhepunkte der verschiedenen Präsidialjahre mit Ständchen, Dirigentensuche, weiteren Aktivitäten, Veranstaltungen und besonderes die Ausflüge, die unvergesslich bleiben. Die 2006 organisierten Sängertage in Widnau waren, so die Presse, «ein Sängerfest wie aus dem Bilderbuch». Erfolgreich waren die Bewertungen an den verschiedenen Rheintaler Sängertagen, wie 2005 am Besuch des kantonalen Sängerfests. Mit verschiedenen Ständchen und Auftritten wurde Freude beschert. Die Mitwirkungen an den «Moschtifäschts» waren Highlights, wie auch die Bewirtungen an den Generalversamlungen der Raiffeisenbank Mittelrheintal. Viele Veranstaltungen waren echte Freudentage. Doch war auch Leid und Trauer für 14 verstorbene Mitglieder während diesen elf Jahren zu beklagen. Verstorben sind – in bester Erinnerung bleibend – 1997 Raimund Vogel und Paul Mätzler, 1998 Guido Schawalder und Hans Bösch sowie Johann Frei. Ab 2000 bis heute sind weiters verstorben: Arnold Rüegg, Oswald Köppel, Eugen Schawalder, Hans Köppel, Konrad Fischer, Josef Köppel, Paul Rieser, Karl Reich und Adolf Sieber.

Mit dem Bericht des Dirigenten bedankte sich auch Karl-Heinz Rigger für das Vertrauen des Vereins und seiner Sänger, für die vorzüglichen Proben­besuche und die erfolgreiche Zusammenarbeit. Eng und konstruktiv waren die Kontakte der Musikkommission unter der Leitung von Hanspeter Holder­egger mit den Dirigenten. In kleinen Schritten sollen die angestrebten Ziele sukzessive erreicht werden, so Holder­egger bei seiner Berichterstattung.

Erneuerungswahlen
Zurückgetreten war einzig Kurt Fehr als Präsident. Als Nachfolger stellte sich Hanspeter Hüppi zur Verfügung. Die weiteren Kommissionsmitglieder wurden in gemeinsamer Abstimmung wiedergewählt: Hanspeter Holderegger (Vizepräsident), Bruno Meier, Kaspar Schegg, Paul Spirig, Werner Stieger und die beiden Dirigenten Karl-Heinz Rigger und Max Appius (Vizedirigent). Als Revisoren wirken Alex Grüninger und als Nachfolger von Hanspeter Hüppi wurde neu Walter Frei gewählt.

Besondere Ehrungen
Hanspeter Holderegger als Vizepräsident würdigte in gelungener Versform die besonderen Verdienste, die Kurt Fehr als Präsident während elf Jahren zum Wohle des Vereins leistete. Mit vollem Engagement nahm er seine Verantwortung wahr und war ein vorzüglicher Präsident, der sich initiativ für die vielen Belange des Vereins und für neue Mitglieder einsetzte. Mit einem Reisegutschein wurde die hervorragende Präsidialtätigkeit mehr symbolisch verdankt. Geehrt wurden drei Sänger für ausserordentlich lange Vereinsmitgliedschaft. Es waren dies Hubert Köppel für 30 Jahre; Willy Burkhardt für 40 Jahre und Max Frei gar für 60 Jahre (Eintritt mit 18 Jahren). Eine Ehrung erfuhren auch alle Mit­glieder, die fast lückenlos die 51 Proben besuchten, mit höchstens einer bis fünf Absenzen. Werner Stieger führte hier die Kontrolle, verzeichnte einen durchschnittlich sehr guten Probenbesuch von 79,1 Prozent und ehrte Max Appius, Hubert Köppel (nur eine Absenz); ferner Hans Bösch, Max Frei, Oskar Lötscher und Erwin Zoller, sowie Alex Grüninger, Kurt Fehr, Walter Frei, Hans Sauter, Alois Steiner und Werner Stieger. Im Anschluss an die HV und die Ehrungen folgte ein Apéro und nachher ein gemeinsames Nachtessen mit den Ehe- und Lebenspartnern, umrahmt mit Liedervorträgen. Es war dies eine willkommene Gelegenheit zur Pflege der Gemeinschaft und Geselligkeit und ein Dankeschön an die Frauen, die durch die vielen Proben und Anlässe häufig auf ihren Partner verzichten müssen.


Feier mit dem Männerchor

Besinnliche Weihnachten im Altersheim Augiessen

27.12.2007   Hans Fehr

Widnau. Wie im Vorjahr, aber diesmal mit dem Männerchor, hatte das Altersheim Augiessen wieder eine schöne und besinnliche Weihnachtsfeier vorbereitet und durchgeführt, die für alle zu einem beschaulichen Erlebnis wurde.

Bei der Begrüssung bedankte sich Heimleiterin Yvonne Näf für die spontane Bereitschaft des Männerchors zur Mitgestaltung der Weihnachtsfeier in der vollständigen Besetzung und unter der Direktion von Karl-Heinz Rigger. Zusammen mit Alexander Rebholz und Urs Buschor vom Männerchor sei es eine Freude gewesen, das Programm zu gestalten und die Feier für die Bewohnerinnen und Bewohner, ihren Angehörigen, dem Personal und den Gästen vorzubereiten.

Hervorragendes Konzert
Bereits das erste Lied «Silence my Soul», der Chor war auf die ganze Länge der Cafeteria verteilt, mit Solopartien und Summen des Chors, verbreitete eine aussergewöhnliche, festliche Stimmung, wobei der Chor nachher fast unvermerkt zusammenrückte. Effektvoll waren die Lieder «Aus einer schönen Rose» und «Santa Maria», passend für das Weihnachtskonzert. Zwischen diesen beiden Liedern ertönte das von allen gesungene Lied «O du fröhliche».

Im zweiten Block sang der Männerchor die vertrauten Dialekt-Volkslieder «Heidschi bumbeidschi» und «Es wird scho glei dumpa». Dazwischen sangen wieder alle «O selige Nacht».

Instrumentale Bereicherung
Für eine wechselvolle Gestaltung der Weihnachtsfeier verpflichteten die Organisatoren Alexander Rebholz und Urs Buschor Edith Thürlemann als begabte Pianistin und Raphael Rebholz als hervorragenden Trompetenspieler.

Sie glänzten, im Programm aufgeteilt, mit den anspruchsvollen Stücken «Largo rondo» von Dvorák und dem Stück «Faure». Eine weitere Auflockerung brachten die von Alexander Rebholz erzählten Geschichten «Streit der vier Adventskerzen» – jede wollte die erste, schönste und beste Kerze sein – und «Warum das Christkind lächelte».

Abgerundet wurde die Feier mit zwei Gedichten von Urs Buschor «Und kämest Du wieder» und «Genau wie damals».

Stille Nacht
Höhepunkt und Schluss der Feier war das gemeinsam mit Instrumentalbegleitung gesungene «Stille Nacht» mit allen drei Strophen. Die Weihnachtsfeier war sehr würdig, besinnlich und abwechslungsreich. Der starke Applaus war Ausdruck der grossen Begeisterung.

Und das Christkind kam wirklich zu den Bewohnerinnen und Bewohnern und überreichte ihnen ein kleines Geschenk. Als Zeichen der Dankbarkeit wurden die Exponenten des Programms ebenfalls beschenkt und der Chor zu einem Apéro eingeladen.

Der Männerchor schätzte es sehr, dass es ihnen gelungen war, mit ihrem Mitmachen und ihren Liedern Freude und Weihnachtsstimmung ins Altersheim zu bringen.


Besinnliches weckt die Vorfreude

11.12.2007  Andrea Eugster-Benz

Das Adventskonzert erfreut sich immer wieder überaus grosser Beliebtheit, was die enorme Besucherzahl bestätigte.

Auch dieses Jahr hatte der Männerchor Widnau, unter der Gesamtleitung von Karl-Heinz Rigger, ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Konzert-Programm zusammengestellt, sozusagen ein Querschnitt der schönsten Melodien, darunter auch Volkslieder.

Publikum bekundete Bewunderung
Mit «Freuet Euch nun, es naht der Herr» eröffnete der Männerchor die rund 60 Minuten dauernde Aufführung. Sodann verbreitete sich eine wundervolle, weihnächtliche Atmosphäre in der Kirche, welche die Herzen bei Gross und Klein gleichermassen höher schlagen liess. Es folgten weitere sanfte Weisen, darunter «Ach mein Seel», «Heidschi bumbeidschi» und das bekannte «Sancta Maria» aus der Feder von Johannes Schweitzer.

Solistenpaar – einer der Höhepunkte
Die Dornbirner Weisenbläser liessen das besinnliche «Brich an o schönes Morgenlicht» vom weltbekannten Johann Sebastian Bach erklingen. Andächtig lauschte das Publikum den Musikanten, welche insgesamt acht Stücke interpretierten. Als einer von vielen Höhepunkten gestaltete sich der Auftritt des Solisten-Paares Blanca und Alexander Rebholz. Es sang auf beeindruckende Weise das «Ave Maria» und «Cantique de Noël» womit die beiden die Zuhörerinnen und Zuhörer vollends in ihren Bann zogen.

Mit einem stehenden Applaus bekundete das Publikum seine Bewunderung und bedankte sich zugleich für das grandiose Konzert, welches in der Tat keine Wünsche offen liess.

Bei einem Gläschen Glühwein, serviert auf dem Kirchenvorplatz, fand diese wunderschöne Vorstellung einen gebührenden Abschluss.


«Freuet Euch, es naht der Herr»

10.12.2007  Hans Fehr

Das Adventskonzert des Männerchors Widnau mit den Dornbirner Weisenbläsern war grossartig

Widnau. Zusammen mit den Dornbirner Weisenbläsern, dem Ehepaar Rebholz sowie Erhard Grolimund (Bass) und Kurt Metzler an der Orgel gestaltete der Männerchor ein besinnliches Adventskonzert.


Anstelle der früheren Abendunterhaltung tritt der Männerchor Widnau im Turnus von zwei Jahren mit einem sorgfältig vorbereiteten Adventskonzert an die Öffentlichkeit. Diese Konzerte sind von hoher Qualität, besinnlich und beim Publikum sehr gefragt, wie die gefüllte Kirche in Widnau einmal mehr zeigt.

Motto: «Freuet Euch»

Mit diesem Motto gelang es dem Männerchor einmal mehr, ein exzellentes Adventskonzert zusammenzustellen und die Bevölkerung damit zu erfreuen und zu begeistern. Schon der Anfang war eindrücklich: Alle Sänger verteilten sich auf den ganzen Chor samt Seitenaltären. Mit abwechselndem Ruf «Freuet Euch» durch Solisten und dem Summen des Chors wurde eine aussergewöhnliche Stimmung verbreitet, ehe sich der Chor zusammenschloss und kirchliche wie kirchlich-verwandte Lieder sang. Volkstümlich erklangen «Heidschi bumbeidschi» und «Es wird scho glei dumpa» als bekannte Volkslieder «Kommt, sagt es allen Leuten» war ein Aufruf, und das schwungvolle Spiritual-Lied «Down by the riverside» brachte eine besondere Stimmung mit Sologesang von Erhard Grolimund mit seiner tiefen Bassstimme.


Die Dornbirner Weisenbläser traten mit je zwei Posaunen und zwei Trompeten unter Leitung von Josef Eberle auf. Sie spielten eindrückliche Lieder wie «Brich an, o schönes Morgenlicht», «Maria schönste Volksweis», und «Siehe die Jungfrau». Nebst einem «Menuett» und «Lang sind die Nächte» folgten mit dem Spiritual «Swing low sweet chariot» gospel-ähnliche Töne. Weihnachtlich stimmten die Lieder «So wachet auf ihr Hirten» und «Macht hoch die Tür». Höhepunkt war das mit Chor und Bläser gemeinsam aufgeführte «Transeamus usque Betlehem», wieder mit Basssolo von Erhard Grolimund.

Kräftige Sopranstimme

Nicht im Chor, sondern auf der Empore und mit der Orgel von Kurt Metzler begleitet, sangen Blanca und Alexander Rebholz das «Ave Maria» von César Frank, wo die reine und kräftige Sopranstimme von Blanca Rebholz besonders beeindruckte. Gewaltig war der kräftige Applaus am Schluss des Konzerts, verdient und langanhaltend mit «Standing Ovations». Zugabe war das von allen gesungene «Stille Nacht».



Männerchor singt zum Advent

06.12.2007  pd

Widnau. Am Sonntag, 9. Dezember, führt der Männerchor Widnau sein viertes Konzert im Advent durch.

Das Programm enthält alte Weisen wie «Ach, mein Seel fang an zu singen», «Aus einer schönen Rose», «Sancta Maria», dann folgen die Spirituals «Go tell it on the mountains» und «Down by the riverside». Darauf werden die Evergreens «Heidschi bumbeidschi» wie auch «Es wird scho glei dumpa» vorgetragen.
Den Abschluss bilden lateinische Lieder «Transeamus, usque Bethlehem», «Adeste fideles» und ein bisschen früh, aber trotzdem von Herzen,«Stille Nacht». Dazwischen spielen die Dornbirner Weisenbläser bekannte Melodien wie «Macht hoch die Tür», «Der Heiland ist geboren», «Swing low, sweet chariot».
Das Solistenpaar Blanca und Alexander Rebholz singt «Ave Maria» wie auch «Cantique Noel», und der Basssolist Erhard Grolimund unterstützt den Chor bei den lateinischen Gesängen. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Karl Heinz Rigger aus Dornbirn. Der Männerchor freut sich auf ein grosses Publikum aus nah und fern. Der Eintritt ist frei. Am Schluss wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten durchgeführt. Nach dem Konzert sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Glas Glühwein auf dem Kirchplatz eingeladen.



Singwochenende auf dem Viktorsberg

30.10.2007  UB

Am Wochenende, 20./21. Oktober, versammelte sich der Männerchor zu einem Singwochenende auf dem Viktorsberg im schönen Vorarlberg.

In fünf Proben-Einheiten wurden die Lieder für das Adventskonzert vom Sonntag, dem 9. Dezember, vorgestellt und intensiv geprobt. Der Dirigent und die Musikkommission haben gute Arbeit geleistet und ein schönes Programm zusammengestellt, das den Zuhörern sicher gefallen dürfte. Eine schöne Einstimmung auf einen besinnlichen Advent.



Männerchor Widnau zu Besuch im Tirol

Wieder einmal war ein zweitägiger Ausflug im Programm. Nach Jahren mit Fahrten ins Blaue liess man die Katze schon frühzeitig aus dem Sack und teilte dem Chor das Reiseziel rechtzeitig mit: Söll im Tirol. Wer kannte schon diese Gegend? Nur die Reiseleitung und ein paar Österreichfan. Aber alle waren gespannt.

Am vergangenen Wochenende war turnusgemäss wieder eine Sängerreise fällig. Bei schönstem Wetter (wenn Engel reisen) rollte der Köppel Bus mit 35 gutgelaunten Sängern dem Arlberg entgegen und dann durchs Tunnel. Schon um 08.30 gab’s einen Znünihalt in der Raststätte „Trofana Tyrol“ in der Nähe von Imst, wo Durst und Hunger gestillt werden konnten. Der Ausgang des Erlebnisgasthofes führte wie gewohnt durch den Souvenirshop, aber Mitbringsel respektive Drachenfutter waren zu dieser Tageszeit noch nicht gefragt. Die Fahrt ging weiter dem Inn entlang. Innsbruck, wie auch das Karwendel Gebirge, liess man links liegen, ebenso die weltbekannten Täler, wo Kreti und Pleti im Winter Skifahren gehen. Bei Wörgl verliess der Chauffeur die Autobahn und von Ferne konnte man schon das Kaisergebirge erkennen. Söll am Wilden Kaiser war das erste Ziel. In der Peter und Paul Pfarrkirche sang der Chor fast für sich allein ein paar religiöse Lieder. Die zehn Zuhörer brachten die Sänger nicht aus dem Konzept. Die wunderschöne Rokoko Kirche wurde in den Jahren 1765 bis 1768 von einheimischen Künstlern erbaut und gilt noch heute als schönste der Region. Nach diesem eindrücklichen Erlebnis fuhr man für den Apéro zur Familie Eisenmann, die mit dem Stoffelclan in Widnau verwandt ist. Auch dort bedankte man sich artig mit ein paar Trinkliedern. Kurz vor dem Magenknurren bestieg man die Gondelbahn nach Hochsöll. Mitten im Hexenland, wo Kinder und auch Erwachsene ihre Lust auf Wasser stillen können, wurde das Mittagessen serviert. Zur Abkühlung konnte man während dem Essen die Füsse ins Wasser halten oder zwischendurch ein paar hundert Meter im Hexenwasser waten. Zum Dessert gab’s eine Auswahl an Wanderungen, die rege benutzt wurden. Das Fähnlein der 10 Aufrechten nahm sogar den Weg ins Tal unter die Füsse. Am späteren Nachmittag war Zimmerbezug im Gasthof „Zum Wilden Kaiser“ in Scheffau. Die einen machten einen Schönheitsschlaf, die andern erkundeten die Gegend. Man weiss ja nie, was man nachts noch alles unternehmen möchte. Der Grillabend im Hotelgarten passte aber allen so sehr, dass man bis nach Mitternacht im Hotelgarten ein Lied nach dem andern zum besten gab und sogar die Hausmusikanten in den Schatten stellte. Nach Aussagen der Wirtin waren mehrere Weinsorten im Verlaufe des Abends nicht mehr im Sortiment vorhanden. Nach einem reichhaltigen Frühstück am Samstagmorgen ging die Reise weiter mit Ziel Andechs am Ammersee. Man fragte sich natürlich, warum man nicht in der schönen Gegend blieb. Aber der Bus fuhr weiter, vorbei an Kufstein und Rosenheim, zwei weitere Orte, die sich für einen Besuch lohnen würden. Auf der berüchtigten A8 rollten wir München entgegen, verliessen aber bei Holzkirchen die Autobahn und fuhren durch eine liebliche Gegend zuerst nach Bad Tölz. In der Hauptgasse nahmen wir den Apéro ein, der von zwei Sängern gestiftet worden war. Einzelne kauften im Fischladen daneben noch Rollmöpse, um das Verdauungssystem zu beruhigen, andere erkundeten auf eigene Faust das wunderschön renovierte Städtchen. Die Zeit rief, denn das Mittagessen in Andechs wartete schon auf uns, respektive wir warteten lange darauf serviert zu werden. Wir waren natürlich nicht die einzigen Pilger, die etwas gegen den Hunger und Durst unternehmen wollten. Der ganze Hügel ist auf Kommerz ausgerichtet, der Eintritt in die Kirche aber war frei. Ebenfalls eine sehr schöne Rokoko Kirche, aber leider total überlaufen. Wochenende? Ferienzeit? Schönes Wetter? Vermutlich! Für einen gepflegten Gesang war der Chor nicht mehr zu haben, deshalb nahmen wir nach ausgiebiger Ruhezeit den Heimweg unter die Räder. Halb schlafend, halb wachend, machten wir einen letzten Halt in der „Schanz“ bei Weissenberg und trafen bei untergehender Sonne müde in Widnau ein. Der übliche Dank wurde mit Applaus an Chauffeur Toni Kobler und Reiseleiter Kurt Fehr ausgerichtet, welche dem Männerchor Widnau zwei schöne und unfallfreie Tage geschenkt hatten.



Männerchor zu Gast im Altersheim

21.04.2007  (HF)

Widnau. Der Männerchor traf sich im Altersheim Augiessen zu einem fröhlichen Frühlingskonzert. Alljährlich benützt der Männerchor Widnau ein- bis zweimal die Gelegenheit, die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims mit einem Liederkonzert zu erfreuen. Solche Anlässe als Auflockerung des Alltags werden sehr geschätzt. Nicht wie üblich in der Cafeteria oder gar auf dem Sitzplatz beim Haupteingang stellte sich der Männerchor für sein Frühlingskonzert auf. Das frühsommerliche Wetter war so schön und warm, dass sich die Heimleitung und der Männerchor einen Schattenplatz aussuchen mussten und auf den nördlichen Eingang am Augiessenweg ausweichen. Unmittelbar beim leicht überdeckten Nebeneingang war die Akustik sehr gut, und die Heimbewohner und Gäste fanden ebenfalls im Freien einen angenehmen Platz am Schatten.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Kurt Fehr als Präsident des Männerchors übernahm es Dirigent Karl Heinz Rigger, die einzelnen Lieder anzukünden und auf humorvolle Art vorzustellen. Mit einem bunten Strauss fröhlicher und bekannter Lieder gabs eine kleine musikalische Weltreise. Gesungen wurden Lieder wie «Der Lindenbaum», dann das amerikanische Heimwehlied «Der Weg zurück nach Haus» sowie Seemannslieder «Ich sehn mich zurück nach Dir», um nur einige aufzuzählen. Neu eingeübt war das Lied «Eva». Der Männerchor nehme sich viel Mühe und Zeit, so Karl Heinz Rigger, um mit regelmässigen Proben immer wieder neue Lieder zu lernen und zu singen. «Malamoia», ein Lied aus Kroatien und Zypern wurde ebenso begeistert aufgenommen, wie «Heijoh, unsere Heimat ist die See». Das eigentliche Programm wurde mit einer Zugabe bereichert und das sehr gefällige Konzert mit riesigem Applaus verdankt. Herzlichen Dank sagte auch Heimleiterin Yvonne Näf, die den Verein zu einem Umtrunk und Vesper einlud, wo in ungezwungener Runde im Kreise der Bewohner des Altersheims weitergesungen wurde.



Für neue Herausforderungen vorbereiten 

06.02.2007  eing.

Der Vereinsvorstand legt anlässlich der Hauptversammlung gegenüber seinen Mitgliedern Rechenschaft ab. Dem Vorstand des Männerchors Widnau unter der Leitung des Präsidenten Kurt Fehr ist die Aufgabe dieses Jahr leicht gefallen, konnte doch der Verein ein erfolgreiches Jahr 2006 verzeichnen.

Viel Lob für Festorganisation

Höhepunkt im Vereinsjahr 2006 war der Rheintalische Sängertag, der am 11. Juni in der Sport- und Eishalle Aegeten in Widnau stattfand. Alle drei Jahre vergibt die Delegiertenversammlung des Rheintalischen Sängerverbandes diesen Anlass, für den sich der Männerchor Widnau als Organisator beworben hat. 22 Chöre beteiligten sich am 59. Rheintalischen Sängertag. Am Sonntagmorgen, 11. Juni, bestritten die Rheintaler Chöre sowie drei Gastvereine aus Mörschwil, Dornbirn und Riom-Parsonz-Cunter die gehaltvollen Wertungsvorträge. Der Sonntagnachmittag brachte neben dem Festakt und der Ehrung von 28 Veteranen viel schwungvolle Musik und unterhaltsame Liedvorträge. Namens der Experten äusserte sich Oskar Egle, Koblach, zu den Wertungsvorträgen. Er fand Lobesworte für die Disziplin und die konzentrierte Ruhe bei den Wertungsvorträgen sowie am Nachmittag im Festlokal. Ein zweites grosses Lob ging an den organisierenden Män-nerchor Widnau, der hervorragende Arbeit geleistet hatte. Insbesondere priesen die Experten die klaren akustischen Verhältnisse, die eine sichere Expertenarbeit zuliessen. Der grosse Einsatz aller Mitglieder und ihrer Frauen hat auch einen finanziellen Erfolg gebracht. Als Belohnung führte der Chor einen Vereinsausflug durch.

Mit der Festorganisation sind die Probenarbeit und die musikalischen Auftritte vorübergehend etwas in den Hintergrund getreten. Im Dorf hatte der Chor einige Auftritte, insbesondere die Mitgestaltung von drei Gottesdiensten in den Gotteshäusern der katholischen und evangelischen Konfession. Ausnahmsweise fiel dem Chor auch die Ehre zu, einige Liedervorträge im an die Ortsbürgerversammlung anschliessenden gemütlichen Veranstaltungsteil zum Besten zu geben. Interne Anlässe wie Klausabend und Jassturnier helfen, die Kameradschaft zu fördern.

Mitgliederbestand gehalten

Der Verein darf sich glücklich schätzen, dass er den Bestand an Mitgliedern im letzten Vereinsjahr von 41 wenigstens zahlenmässig halten konnte. Altersmässig ist allerdings ein «Rückschritt» zu verzeichnen, da jedes Mitglied wieder ein Jahr älter geworden ist. Der Chor musste im letzten Jahr von seinem Aktivmitglied Karl Reich für immer Abschied nehmen. Zwei Austritte wurden mit zwei Neueintritten von Bruno Frei und Hansruedi Oehy wettgemacht. Der Männerchor zeichnet Aktivmitglieder als Ehrenmitglieder aus, welche 20 Jahre lang im Verein gesungen haben. Dieses Jahr fiel die Ehre Walter Frei zu, welcher bereits seit 1987 im Widnauer Chor fleissig mitmacht. Er nahm auch Verantwortung im Vereinsvorstand als Kassier während zehn Jahren und einigen Jahren als Revisor wahr.

Die sich jährlich wiederholenden Traktanden, wie Protokoll, Jahresrechnung, Bericht des Präsidenten, Kredite und Vereinsbeiträge warfen keine hohen Wellen. Kein Inhaber einer Charge zeigte Rücktrittsabsichten, sodass das Wahltraktandum ebenfalls schnell abgehakt werden konnte. Im neuen Vereinsjahr stehen folgende Personen im Vereinsrampenlicht: Präsident Kurt Fehr, Vizepräsident und gleichzeitig Präsident der Musikkommission Hanspeter Holderegger, Dirigent Karl-Heinz Rigger, Vizedirigent Max Appius, Kassier Kaspar Schegg, Aktuar Paul Spirig, Beisitzer Werner Stieger und Bruno Meier sowie die Revisoren Alex Grüninger und Hanspeter Hüppi. Die Institution Musikkommission wurde mit einer Statutenrevision auch juristisch korrekt ins Leben gerufen. Die Rechte und Pflichten dieser Kommssion sind nun klar bezeichnet, sodass sie den Vereinsvorstand entlasten kann. Der Verein hat die Musikkommission als eigenständiges Vereinsorgan bezeichnet. Die Mitglieder sind: Dirigent Karl-Heinz Rigger, Hanspeter Holderegger, Erwin Zoller und Peter Sieber.

Ausblick

Der Männerchor wird im März helfen, einen evangelischen Gottesdienst in Widnau mitzugestalten. Auch die traditionellen Auftritte in der katholischen Kirche an Muttertag und Bettag finden wiederum statt. Mit der Leitung des
Alters- und Pflegeheimes Augiessen in Widnau ist bereits ein kleines Liederkonzert vereinbart worden.

Musikalischer Höhepunkt im Jahr 2007 soll ein Konzert in der katholischen Kirche zur Adventszeit sein. Es sind noch einige Detailfragen zu klären, sodass der Termin noch nicht definitiv festgelegt werden konnte. Die Musikkommission ist jedenfalls gefordert, ein ansprechendes Liederprogramm auszusuchen. Die Sänger wollen sich seriös auf diesen Anlass vorbereiten, weshalb wiederum ein Vorbereitungswochenende im vorarlbergischen Viktorsberg bewilligt worden ist.

Einen freundschaftlichen Besuch hat der Chor im Terminkalender notiert. Am 20. Mai reisen zahlreiche Chöre, auch der Widnauer Chor, nach Kobelwald, und sie werden es sich bei Lied, Speis und Trank gemütlich machen. Es ist für den Widnauer Chor eine Ehre, dem Männerchor Kobelwald, der sich am letzten Rheintalischen Sängertag ein vorzügliches Prädikat verdient hat, zu seinem 50-Jahr-Vereinsjubiläum gratulieren zu dürfen.

Ende Juni plant der Verein, wiederum einen Ausflug durchzuführen. Der Vorstand wird sich noch betreffend Reisedauer und -ziel den Kopf zerbrechen müssen und Vorschläge den Mitgliedern zu unterbreiten haben.

Der Präsident konnte die geplante Versammlungszeit nicht ganz einhalten, sodass die Sänger etwas verspätet das Fondue chinoise im «Freihof» geniessen konnten. Immerhin gelingt es prominenten Fernsehmoderatoren auch nicht immer, nur die geplante Zeit einhalten zu können. Die Ehrung für fleissigen Probenbesuch, welche 16 Sänger beanspruchen durften, ging deshalb etwas im inoffiziellen Teil unter.     



28. Rheintalischer Sängertag in Widnau

12.06.2006  René Jann

Auch der Gemischte Chor Eichberg nahm mit Erfolg an den Wettgesängen teil.Foto: j

«Wir haben 22 hoch motivierte Chöre angetroffen», erklärte Oskar Egle, Koblach, seitens der Experten. Auf entsprechend hohem Niveau seien denn auch die Gesangsbeiträge vorgetragen worden, sodass es weder Verlierer noch Gewinner gebe. Die Bewertung sei aber notwendig, um einerseits den Vergleich untereinander zu finden, andererseits aber auch am Erreichten weiter aufzubauen. So sei denn auch die detaillierte Kritik, die in den kommenden drei Wochen an die Chöre gehe, im aufbauenden Sinne zu verstehen. Auch für ihn und seinen Kollegen Jürg Bockstaller, Vaduz, sei es klar, dass eine Bewertung lediglich eine Momentaufnahme sei. Als besonders positiv bewerteten die Experten den Umstand, dass durchwegs auswendig gesungen wurde.

Die Wertungen im Einzelnen
Dreimal vergab das Experten-Duo die Note «vorzüglich», nämlich an den Männerchor Rüthi, den Männerchor Heerbrugg und den Männerchor Kobelwald. Ein «sehr gut» erlangten: die Männerchöre Au-Berneck, Rebstein, Altstätten, Diepoldsau-Schmitter, Oberriet, St. Margrethen, Rheineck, der Chor viril Riom-Parsonz-Cunter sowie der Frauenchor Altstätten sowie der Gemischte Chor Eichberg und der Gemischte Chor Liederhort Hatlerdorf, Dornbirn. Das Prädikat «gut» erlangten die Männerchöre Marbach, Kriessern, Balgach, Mörschwil und Thal. Die Note «befriedigend» gab es für die Gemischten Chöre Buriet-Thal und Frohsinn St. Margrethen. Als erfolgreichsten Dirigenten konnte sicher Wilfried Rohner bezeihnet werden, erreichte er doch gleich dreimal ein «sehr gut», nämlich mit Au-Berneck, mit Altstätten und mit Rheineck.

Zusammenstehen bringt Power
Jürg Bockstaller vertrat bei der Prädikatsverteilung die Auffassung, dass Zusammenstehen und Singen Power bringe. Er und sein Kollege stellten aber fest, dass vom «Material» her, ein gutes Mittelalter vorhanden sei. Wohl um die heutige Situation wissend fragten sie aber: «Wo bleibt die Jugend?» Gerade erlebe man in einem Chor recht ausgeprägt die Gemeinschaftsbildung. Die Experten lobten nebst dem Chorgesang aber auch die vorzügliche Organisation sowie auch das Publikum, das sich während der Gesangsvorträge entsprechend ruhig verhalten habe, so dass Letztere für alle ein ganz besonderer Genuss gewesen seien.

Stolz auf die Pflege der Kultur
Gemeindepräsidentin Christa Köppel zeigte sich in ihrem Grusswort stolz darob, dass so viel sangesfreudiges Volk in Widnau zusammengekommen war. Stolz sei sie aber ob der Tatsache, dass die Kultur im engagierten Chorgesang gepflegt werde. Sie sei davon überzeugt, das Singen öffne das Herz. Singen helfe aber auch über manchen Kummer hinweg, und wer dem Gesang fröne, der sei auch offen und lasse die Mitmenschen teilhaben an seinen Gefühlen. Sie sei davon überzeugt, dass von der Arbeit in den Gesangsvereinen auch das St. Galler Rheintal kulturell als Chancental profitieren könne.

OK-Präsident Hanspeter Hüppi verglich den gesanglichen Wettstreit mit einem Fussballmatch und zeigte damit auf, dass auch im Gesangsverein viel Teamarbeit gefragt sei.

Erhebende Momente
Bald hallte der gesangliche Trinkspruch «Erhebet das Glas . . .» durch die Halle. Weitere Höhepunkte folgten in den Darbietungen der Konkordia Widnau, der Gastvereine aus dem Vorarlberg und süddeutschen Raum, im Einmarsch der Fahnen sowie beim gemeinsamen Singen des «Sängerschwurs».

Veteranen geehrt
Beim 28. Rheintalischen Sängertag in Widnau wurde Lilli Burgmeister, Gemischter Chor Buriet-Thal, als Veteranin geehrt. Weiter wurden in den Stand der Veteranen aufgenommen: Männerchor Thal: Heiri Hohl, Christian Frey, Felix Hasler, Mathias Harsch; Männerchor Rheineck: Peter Graf, Richard Michel, Erwin Tonner; Gemischter Chor Frohsinn, St. Margrethen: Bruno Staub; Männerchor Au-Berneck: Max Frei; Männerchor Balgach: Ernst Graf; Männerchor Diepoldsau-Schmitter: Robert Thurnherr; Männerchor Widnau: Hans-Peter Holderegger, Peter Sieber, Paul Heule, Jakob Schmid, Adolf Sieber und Kurt Stoffel; Männerchor Altstätten: Jakob Spirig; Männerchor Kobelwald: Hans Haltinner, Gebhard Hutter; Männerchor Rüthi: Peter Aebi, Bernhard Büchel, Werner Heeb, Jakob Zäch, Ernst Amgarten, Pius Büchel und Mario Kolb.



Sängerfest wie aus dem Bilderbuch

Eine hervorragende Organisation und hoch stehende Liedervorträge machten den Erfolg des Sängertages in Widnau aus

Widnau. Im Sportzentrum Aegeten erlebte Widnau ein strahlendes Sängerfest. 22 Chöre beteiligten sich am vom Männerchor Widnau hervorragend organisierten 28. Rheintalischen Sängertag.

Max Pflüger

Am Sonntagmorgen bestritten die Rheintaler Chöre sowie drei Gastvereine aus Mörschwil, Dornbirn und Riom-Parsonz-Cunter (GR) die gehaltvollen Wertungsvorträge. Der Sonntagnachmittag brachte neben dem Festakt und der Ehrung von 28 Veteranen viel schwungvolle Musik und unterhaltsame Liedvorträge.

Expertenurteil: Hervorragend

Namens der Experten äusserte sich am Sonntagnachmittag Oskar Egle, Koblach, zu den Wertungsvorträgen vom Morgen. Vorerst fand er aber einmal ein Lobeswort für die Disziplin und die konzentrierte Ruhe bei den Wertungsvorträgen sowie am Nachmittag im Festlokal. Ein zweites grosses Lob ging an die Organisatoren, die hervorragende Arbeit geleistet hatten. Insbesondere priesen die Experten die klaren akustischen Verhältnisse, die eine sichere Expertenarbeit zuliessen.

Auch für die Chorarbeit fanden die Experten lobende Worte. Positiv aufgefallen sei, dass die meisten Chöre auswendig gesungen haben, was auf eine hohe Motivation der Sängerinnen und Sänger schliessen lasse. Auch optisch seien alle Chöre sauber aufgetreten. An der Artikulation sei gut gearbeitet worden, was zu hörbar besseren Resultaten beigetragen habe.

Die Experten äusserten aber auch aufbauende Kritik. So meinten sie, die Sänger sollten weniger verbissen wirken, sondern gemäss dem Motto «Singen macht Spass» freundlicher dreinblicken. Die emotionale Seite des Singens könnte besser eingebunden werden. Zudem wünschten sich die Experten eine bessere Berücksichtigung moderner Chorliteratur. Im gesamten aber habe man am Sonntagmorgen 22 hochmotivierte und disziplinierte Chöre erlebt.

Publikum war begeistert

Die Wertungsvorträge zogen viele Zuhörer an, das Lokal war vom ersten Auftritt bis zum Mittagessen immer gut gefüllt. Viel Applaus erntete zum Beispiel Otto Mattle für sein Solo im Lied «Die Kneipe am Moor» mit dem Männerchor Rebstein. Ebenfalls gut kamen die leichtfüssigen und beschwingten Rhythmen der gemischten Chöre von Altstätten, Buriet-Thal und Eichberg beim Publikum an. Der Männerchor Heerbrugg überzeugte mit hervorragend musikalisch gestalteten modernen Harmonien und sauber gesungenen rhythmischen Finessen.

Im Bereich der Klassik interpretierte der Gemischte Chor Liederhort Hatlerdorf Dornbirn ein prächigtes «Ave verum corpus» von Mozart. Schwungvoll und modern erklang das Lied von Hubert von Goissen «Weit, weit weg» aus den Kehlen des Männerchors Diepoldsau-Schmitter und schwungvoll sang der Männerchor St. Margrethen Otto Grolls «Freunde lasst uns singen». Erwartet präzise mit interessanten Rhythmen, ausdrucksstark und musikalisch feinfühlig gestaltet, sang der Männerchor Rüthi «Frühling in Roslagen».

Ansprachen und Ehrungen

Mit zahlreichen Ansprachen und der Ehrung von einer Veteranin und 27 Veteranen schloss der 28. Rheintalische Sängertag in Widnau. Abwechslungsreiche und unterhaltsame Liederblöcke der Chöre lockerten das Programm auf, nachdem der Musikverein Widnau den Nachmittag musikalisch eröffnet hatte. Der musikalisch gehaltvolle Tag wird in die Geschichte des Vereins als erfolgreicher und unter der Leitung von OK-Präsident Hanspeter Hüppi gut organisierter Anlass eingehen. Für dreissigjährige Aktivmitgliedschaft durften am Sängertag in Widnau folgende Sägerinnen und Sänger geehrt werden:

Gemischter Chor Buriet-Thal: Lilli Burgermeister. Männerchor Thal: Christian Frey, Mathias Harsch, Felix Hasler und Heiri Hohl. Männerchor Rheineck: Peter Graf, Richard Michel, Erwin Tanner. Gemischter Chor Frohsinn St. Margrethen: Bruno Staub. Männerchor Au-Berneck: Max Frei. Männerchor Liederkranz Balgach: Ernst Graf. Männerchor Diepoldsau-Schmitter: Robert Thurnheer. Männerchor Widnau: Hans-Peter Holderegger, Peter Sieber, Paul Heule, Jakob Schmid, Adolf Sieber, Kurt Stoffel. Männerchor Altstätten: Jakob Spirig. Männerchor Kobelwald: Hans Haltinner, Gebhard Hutter. Männerchor Rüthi: Peter Aebi, Berni Büchel, Werner Heeb, Jakob Zäch, Ernst Amgarten, Pius Büchel, Mario Kolb. unteres rheintal/36, 37





Freitag, 3.Februar 2006 - Planmässige Vorbereitung auf den Rheintalischen Sängertag in Widnau


Werner Stieger (rechts) wird für 20-jährige Aktivmitgliedschaft
zum Ehrenmitglied ernannt. Präsident Kurt Fehr gratuliert.

Der Männerchor Widnau führte kürzlich seine 139. Hauptversammlung im Rest. „Löwen“ in Widnau durch. Die Versammlung stand im Zeichen der Vorbereitungsarbeiten auf den Rheintalischen Sängertag in Widnau, der am 11. Juni 2006 stattfinden wird. Der Chor hat von der Delegiertenversammlung des Rheintalischen Sängerverbandes vor mehr als einem Jahr den Auftrag erhalten, die Organisation dieses Anlasses zu übernehmen. Die Arbeiten wurden bisher planmässig ausgeführt.

Präsident Kurt Fehr konnte zahlreiche Sänger zur Versammlung begrüssen. Das Protokoll der letzten HV, wie gewohnt in humorvoller Art von Franz Ketterer verfasst, liess Gedanken an das vergangene, erlebnisreiche Jahr aufkommen. Der Aktuar konnte nach elfjähriger Tätigkeit als Führer des Protokolls die Verantwortung in andere Hände übergeben. Der Präsident blickte ebenfalls auf das Jahr 2005 zurück, das mit der erfolgreichen Teilnahme am Gesangsfest des St.Galler Kantonal-Gesangsverband in Gossau und dem Adventskonzert den gesanglichen und mit der Vereinsreise ins Schwabenland den kameradschaftlichen Höhepunkt aufzuweisen hatte. Der Chor bewies nicht nur gesangliche sondern auch gastgeberische Fähigkeiten: er führte die Bewirtung an der GV der Raiffeisenbank Mittelrheintal zusammen mit Frauen aus dem Turnverein durch, im Weiteren war er am Moschtifäascht – wie zahlreiche andere Widnauer Vereine auch – mit einem Beizli an der Fuchsgasse präsent. Der Dirigent (unterstützt vom ganzen Chor) wünscht sich personelle Verstärkung. Ihm wäre recht, nicht mehr der jüngste des gesamten Chores zu sein. Kassier Kaspar Schegg, erstmals in dieser Funktion tätig, legte die Vereinsfinanzen offen. Der relativ geringe Aufwandüberschuss konnte verkraftet werden.

59. Rheintalischer Sängertag in Widnau

OK-Präsident Hanspeter Hüppi orientierte den Chor über die organisatorischen Arbeiten. Die Liedervorträge mit Expertise finden am Sonntagmorgen in einem Teil der Dreifachturnhalle Aegeten, Widnau, statt. Oskar Egle, Koblach, und Jürg Bokstaller, Vaduz, bewerten die Vorträge und ermitteln anschliessend die Prädikate, welche den Chören am Festtag öffentlich bekannt gegeben werden. 18 Verbandschöre aus dem Rheintal und etwa sieben Gastchöre werden sich in freundschaftlichem Geist in Widnau treffen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen werden aktive Sängerinnen und Sänger, soweit sie mindestens 30 Jahre als Aktivmitglied einem Gesangverein angehört haben, als Zeichen der Anerkennung zu Veteranen des Rheintalischen Sängerverbandes ernannt. Das Nachmittagsprogramm besteht aus Ansprachen und musikalischen Vorträgen des Musikvereins Konkordia sowie verschiedenen Chören. Der finanzielle Erfolg soll mit Sponsoren (Hauptsponsor: Raiffeisenbank Mittelrheintal) und einer grossen Tombola möglich werden. Nach Aussage des OK-Präsidenten sind die Arbeiten bisher im Terminplan und gut ausgeführt worden, bis zum Fest stehen noch manche Einsätze an.

Neuer Aktuar und neues Ehrenmitglied

Der Vorstand und die Geschäftsprüfungskommission bleiben für das kommende Vereinsjahr in der bisherigen Besetzung bestehen, ausgenommen das Aktuariat. Präsident Kurt Fehr, Aktuar Paul Spirig, Kassier Kaspar Schegg, Dirigent Karlheinz Rigger, Vicedirigent Max Appius und die Beisitzer Bruno Meier und Werner Stieger bilden den Vorstand, Hanspeter Hüppi und Alex Grüninger kontrollieren das Rechnungswesen und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse durch den Vorstand. Der Antrag eines Mitgliedes, es sei eine Liederkommission zu bestellen, wurde zur Prüfung an den Vorstand angenommen. Er wird sich mit dem Thema beschäftigen und es an der nächsten Versammlung im Frühling zur Beschlussfassung traktandieren. Vorstandsmitglied Werner Stieger singt seit 20 Jahren im Männerchor Widnau. Als Zeichen des Dankes ernannte ihn der Verein zum Ehrenmitglied. Der Präsident überreichte ihm eine Zinnkanne mit Gravur. Paul Rieser ist im November 2005 gestorben. Er war ein vorzüglicher Sänger, auf den in allen musikalischen Situationen Verlass war und er liebte das Singen im Chor. Der Männerchor Widnau besteht seit 139 Jahren, die Hälfte dieser Zeit war Paul Rieser Mitglied des Chores. Nur zu gerne hätte Paul erlebt, auf 70 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken zu können; leider war ihm dies nicht mehr vergönnt. Für fleissigen Probenbesuch durften 15 Sänger geehrt werden. Der Präsident appellierte an alle, noch fleissiger als bisher die Proben zu besuchen.

Ausblick auf vielfältige Vereinstätigkeit

Dem Chor dürfte es auch im neuen Vereinsjahr kaum langweilig werden. Im Jahresprogramm ist der Einsatz anlässlich der Raiffeisen-GV, terminiert am 11. März, enthalten. Am 17. März ist der Männerchor eingeladen, die Ortsbürgerversammlung mit Liedervorträgen zu erfreuen. Die Auftritte in der kath. Kirche (Muttertag, Eidg. Bettag) und in der evangelischen Kapelle werden im gewohnten Rahmen sein. Ausserdem steht noch ein Besuch im Altersheim im Terminkalender. Der Chor führt anfangs September in Batschuns (Vorarlberg) ein Weiterbildungswochenende unter der Leitung des Dirigenten durch. Und als Höhepunkt des Vereinsjahrs darf zweifellos die Durchführung des Rheintalischen Sängertages bezeichnet werden.

Walter Frei



Sonntag, 11.Dezember 2005 - Das ist die stillste Zeit


Das Adventskonzert des Männerchors Widnau in der katholischen Kirche stimmte auf die nahende Weihnachtszeit ein

widnau. Der Männerchor Widnau überraschte die Besucher mit einem hoch stehendem Adventskonzert unter der Leitung von Karl Heinz Rigger. Das Bläserensemble Adebarquintett, René Reiter am Keyboard und die Solisten Blanca und Alexander Rebholz bereicherten das Konzert.

hans fehr

Der Männerchor Widnau rückte von der früheren Tradition des jährlichen Unterhaltungsabends ab und entschied sich für ein besinnliches Adventskonzert in der katholischen Kirche. Alle Sänger, dunkel gekleidet, brachten eine festlich-feierliche Stimmung in den Chor. Hohe Erwartungen wurden an das Konzert gestellt – die Kirche war voll, und am Schluss bestätigte der kaum enden wollende Applaus, dass die Erwartungen sogar übertroffen wurden. Eine Stunde geniessen

Wie die Natur soll auch der Mensch sich in eine Verschnaufpause, eine Ruhezeit, zurückziehen, fern von unnötigem Ballast und Stress neue Kräfte sammeln; unbeschwert eine Stunde verweilen, geniessen und auftanken. Freude strahlt die Musik aus und erfüllt die Herzen der Menschen. Dieses Ziel wollte der Männerchor mit seinem Adventskonzert erreichen und schaffte es auch eindrücklich. In absoluter Ruhe lauschten alle dem vielfältigen und abwechslungsreichen Konzert.

Angefangen hatte der Männerchor als Gastgeber mit den beiden Liedern «Ach mein Seel» (aus Lustenau) und «Das ist die stillste Zeit» von Robert Wallner, das zugleich als Konzertthema gewählt wurde. Festlich war «Je angel gospodov» und bereits gut vertraut «Maria ging in Garten». Leicht schwungvoll hörte sich das Spiritual «Heaven is a wonderful place» an, und ansprechend war das englische Lied «Certainly Lord», hier mit einem Solo von René Reiter am Keyboard. Die Leitung der Uraufführung des Weihnachtsliedes aus England «Away in a Manger», als Männerchorsatz geschrieben, übernahm Max Appius als Vizedirigent. Sichtlich bestrebt, die vielen Besucher zu erfreuen, sangen die Männerchörler ihre Lieder mit voller Hingabe und Begeisterung.

Gesanglich waren es Blanca (Sopran) und Alexander (Tenor) Rebholz, zugleich Mitglied des Männerchors, mit ihren Solovorträgen. Eindrücklich war das gemeinsam gesungene «Ave Maria» von Ignaz Reimann und die anschliessende «Hymne an die Nacht», die Alexander als Solo mit seiner feinen Tenorstimme sang. Eine besondere Wonne war das «Wiegenlied» von Franz Schubert als Solo von Blanca Rebholz mit ihrer klaren und kräftigen Sopranstimme gesungen, wie das Preludium von René Reiter am Keyboard. Blockabschnitte des Männerchors wurden immer wieder aufgelockert durch das Bläser-Adebarquintett aus Vorarlberg unter Leitung von Siegfried Hagen als musikalischem Leiter. Die Klänge waren so perfekt akzentuiert, dass jedes Instrument für sich voll zur Geltung kam.

Klassische Musik, wie «Divertimento», mit verschiedenen Sätzen von W.A. Mozart, brachte Abwechslung, und Lieder wie «Lieb Nachtigall, wach auf» und «Hirtenmusik» sowie ganz weihnachtlich das bekannte Lied «Jingle bells» stimmten in die nahe Weihnachtszeit ein. Dies galt ganz besonders für die «alten Lieder zur Weihnachtszeit», gesungen vom Männerchor und eingestimmt und begleitet durch das Bläserensemble. Texte als Einstimmung

Nicht nur mit den Weihnachtsliedern, auch mit Texten, vorgelesen von Hanspeter Hüppi, wollte der Männerchor in die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Es waren Geschichten von vier Kerzen (Friede, Glaube, Liebe und Hoffnung), vom gegenwärtigen Moment «Jetzt» mit kritischen Überlegungen zum Sinn des Lebens und «Glücklich in der Weihnachtszeit», nicht mit Geschenken, sondern mit Licht und Wärme, Licht im Herzen und Wärme für die Mitmenschen.



Samstag/Sonntag, 9./10.Juli 2005 - Männerchor Widnau zu Besuch im Schwabenland

Ungewohnt war’s auf jeden Fall, dass der Männerchor Widnau zu Beginn der Sommerferien auf Reisen ging. Aber weil die Mehrheit aus Pensionisten besteht, war es trotzdem nicht aussergewöhnlich, als am Samstagmorgen in aller Frühe eine Busladung Widnau verliess mit unbekanntem Ziel, eine Fahrt ins Blaue.

Widnau. – Blau war vorderhand nur der Kittel des Chauffeurs, das Wetter zeigte sich nämlich noch nicht von der besten Seite. Dem Bodensee entlang ging’s über Konstanz, Radolfszell nach Aach an die Aachquelle, bekannt unter dem Namen Aachtopf wegen seiner wallenden Bewegung des Wassers, welches von den Donauversickerungen stammt und in den Bodensee fliesst.
Daraufhin bestaunten die Sänger das eigentliche Phänomen der Donauversickerung auf einer Wanderung entlang des jungen Flusses. Nach einer kurzen Znünipause fuhr der Reisepeter die Sängerschar nach Beuron, einem bekannten Benediktinerkloster in einer herrlichen Donauschleife gelegen. Im Hotel Pelikan genossen alle den schwäbischen Rindsbraten mit diversen Zutaten.

Auf Erkundungstour

Das nächste Ziel war das Bierkrugmuseum mit Brauerei in Bad Schussenried. Bei bestem Sommerwetter genossen die einen das kühle Nass im Biergarten, die anderen die Führung durch die kühlen Keller der Brauerei. Das Ziel des ersten Tages war Bad Waldsee, wo im Hotel Altes Tor logiert wurde. Es blieb genug Zeit für eine ausgedehnte Stadterkundigung, und für einmal waren es nicht Bären, welche die Stadt zierten, sondern Störche in allen Variationen. Ein währschaftes Nachtessen im Restaurant Kreuz rundete den ersten Tag ab und manch einer ging früher zu Bett als gewöhnlich, weil auch in diesem Kurort alle Lokale um Mitternacht dicht machten.

Lauter Höhepunkte

Am Sonntag reihte sich Höhepunkt an Höhepunkt. Über Biberach erreichte die rüstige Sängerschar Warthausen, von wo die bekannte Öchslebahn nach Ochsenhausen führt. Im Speisewagen wurde zu bekannten Melodien der Durst gestillt und den Mitreisenden die lange Fahrt im Dampfzug verschönert. Etwas Besonderes war natürlich, dass der Bruder des Reiseleiters als Lokführer den Nostalgiezug fuhr. Wohlbehalten erreichte die fröhliche Reisegruppe das Ziel und besuchte hierauf die gewaltige Klosteranlage in Ochsenhausen.
Da an diesem Sonntag Benedektinusfest gefeiert wurde, sang der Chor nach einer interessanten Führung und einem Minikonzert auf der Gabler Orgel noch ein paar Lieder in der schönen Klosterkirche. Eine kleine aber dankbare Zuhörerschaft spendete reichlich Beifall. Die hungrige Schar wurde im Hotel Adler fürstlich verpflegt und am späteren Nachmittag ging es in Richtung Wangen weiter.

Interessante Reise

Leider zeigte sich das Wetter nicht mehr von der besten Seite und so wurde der Aufenthalt im schönen Städtchen Wangen leider ein bisschen verregnet. Am frühen Abend erreichte man wieder den Ausgangspunkt Widnau und jedermann war überzeugt, eine interessante Sängerreise erlebt zu haben. Dies dank dem Reisepeter-Chauffeur und dem versierten Reiseleiter Alexander Rebholz, der während der Fahrt fundierte Erläuterungen gab.


Reiseleiter Alexander Rebholz (links) besuchte seinen Bruder Franz Josef Rebholz (rechts), der als Lokführer den Nostalgiezug fuhr.



Sonntag, 29.Mai 2005 - Kant. Sängertag - "Chor-Open" Gossau


Männerchor Widnau erfolgreich am Kantonalgesangsfest 
01.06.2005  eing.

Am vergangenen Sonntag besuchte der Männerchor Widnau das 27. St.Galler Kantonalgesangsfest in Gossau und stellte sich mit zwei Liedern der Jury. Seit Wochen bereitete Dirigent Karl Heinz Rigger die 40 Sänger auf diesen aus gesanglicher Perspektive wichtigsten Anlass des Jahres vor. Die beiden Liedervorträge "Lebensweisheit" von Fritz Fischli und insbesondere "Liebe im Herzen" von Antonin Dvorak verlangten vom Chor einiges ab. Für einen Dorfmännerchor und seinen Chorleiter sind die Festvorbereitungen und die Bewertung durch Fachleute eine echte und unerlässliche musikalische Standortbestimmung.
Die Jury attestierte die gesangliche Leistung mit dem Prädikat sehr gut und anerkannte auch die gute Liederwahl. Der Experte musste bei der Besprechung mit dem ganzen Chor nur von wenigen Mängeln berichten; die positiven Aspekte überwogen. Dem Männerchor Widnau ist der gesangliche Erfolg zu gönnen. Das Prädikat, das die Widnauer Sänger erreicht haben, entspricht der zweithöchsten Abstufung auf der sechsstelligen Skala. Mit diesem Leistungsausweis gehört der Widnauer Chor zwar nicht in die Champions League des Gesangs, aber zumindest zur qualitativ besseren Hälfte der Chöre des Kantons St.Gallen.



Sonntag, 29.Mai 2005 - Rheintaler Sänger überzeugten

Grosse Hitze am Kantonalen Sängerfest in Gossau – Zehn Chöre aus der Region machten mit
30.05.2005  Max Pflüger

Hitze und wenig Publikum zeichneten den Kantonalen Sängertag in Gossau aus. Offensichtlich lockte das kühle Wasser im Schwimmbad oder am See mehr, als sangesfreudige Kehlen auf heissem Strassenpflaster und im schwülen Festzelt. Sowohl bei den Wertungsvorträgen als vor allem auch beim Fest in der Gossauer Bahnhofstrasse hielt sich die Zahl der Gäste in engen Grenzen.

Erfolgreiche Rheintaler

Mit einem abwechlsungsreichen Melodienstrauss von klassischen Männerchorliedern über schwungvolle Opperettenlieder bis hin zu Gospelsongs präsentierten die Chöre ein vielseitiges Programm. Die Interpretationen erreichten dabei ein beachtliches Niveau und viele Chöre erhielten berechtigt tosenden Applaus. So bleibt etwa das differenziert und gefühlvoll gesungene Dvorak-Liebeslied der Widnauer in guter Erinnerung.
 
Die Rebsteiner gefielen mit dem vom Dirigenten Jean-François Morin selbst bearbeiteten Evergreen «Can’t help falling in love» und der Gemischte Chor Eichberg mit dem lyrischen Lautgemälde «Zigeunerleben» von Robert Schumann. Gut kam beim Publikum auch die operettenhafte «Schöne Isabella von Kastilien» an, die vom Männerchor Diepoldsau-Schmitter vorgetragen wurde. Eine hervorragende Leistung präsentierte der Männerchor Rüthi mit seinen grossartigen Solisten und der russischen Volksweise «Jascha spielt auf» und dem Spiritual «Oh my Lord».
 
Die erhaltene Bewertung wurde gemäss einem Beschluss des Kantonalvorstandes nicht öffentlich bekannt gegeben, doch dürften die Rheintaler Chöre erfolgreich gesungen haben und mit ihren Vorträgen durchwegs die Prädikate gut, sehr gut oder sogar vorzüglich erhalten haben.

Wenig spontanes Singen
Ein Ziel des Organisationskomitees wäre es gewesen, möglichst viele Chöre zum spontanen Singen einzuladen. Drei Kleinbühnen wurden als Sängerinseln entlang der Bahnhofstrasse zur Verfügung gestellt. Doch da sie dem prallen Sonnenschein ausgesetzt waren, wirkten sie auf die Sängergemeinde und auf die Zuschauer wenig einladend und waren während des ganzen Sonntagnachmittags mehrheitlich leer und unbenutzt.

Nur drei Chöre auf Sängerinseln
Von den angesagten acht Chören traten nur gerade der Damenchor Balterswil und der Männerchor Diepoldsau-Schmitter auf. Die anderen sechs Chöre verzichteten schlicht auf das Singen auf der «Insel». Schliesslich gaben sich dann noch die Rüthner Männerchörler einen Ruck und nutzten eine der verwaisten Bühnen für einen nicht angesagten, spontanen Auftritt. Mit einem schwungvollen Melodienstrauss unterhielten die Diepoldsauer und die Rüthner das Publikum, das den Damen und den beiden Rheintaler Chören, ohne die auf den drei «Inseln» gar nichts zu hören gewesen wäre, den Auftritt mit Aufmerksamkeit und kräftigem Applaus honorierte.                                    



Freitag, 4. Februar 2005 - Karl Würth ist Ehrenmitglied

Der Männerchor Widnau hielt seine Hauptversammlung ab

An der 138. Hauptversammlung erledigte Präsident Kurt Fehr die geschäftlichen Traktanden in kürzester Zeit. Der Präsident, seit acht Jahren an der Spitze, und der Dirigent, seit fünf Jahren am Pult, hatten nebst ein paar besinnlichen Gedanken nur lobende Worte für die 36 anwesenden Sänger übrig. Deshalb wurde das Gespann mit besonderem Applaus wiedergewählt. Der Kassier Walter Frei gab sein Amt wegen anderweitigen Aufgaben beim Rheintalischen Sängerverband an die Kommission zurück. Neu wurde Kaspar Schegg gewählt. Jahresprogramm 2005 Zu den etwa 40 Proben kommen eine ganze Anzahl besonderer Anlässe. Den Auftakt macht anfangs März das Singen in der evangelischen Kapelle. Mitte März arbeitet der ganze Chor an der GV der Raiffeisenbank Mittelrheintal in der Küche und im Service. Am Muttertag tritt der Chor in der katholischen Kirche auf, und En- de Mai wagen sich die Sänger seit Jahrzehnten wieder an einen kantonalen Sängertag, diesmal in Gossau. Das traditionelle Singen im Altersheim und eine Fahrt ins Blaue bilden den Abschluss des ersten Semesters. Nach den Sommerferien richten sich aller Augen auf die Proben für das Bettagssingen in der Kirche und das Adventskonzert im Dezember. In Viktorsberg findet in diesem Rahmen auch ein Singwochenende statt. Einen weiteren Höhepunkt bil- det der Arbeitseinsatz am Moschtifäscht Widnau Ende September. Zum Ehrenmitglied ernannt Zur Überraschung aller wurde Karl Würth zum Ehrenmitglied ernannt. Er ist seit 20 Jahren Mitglied im Chor und ist dank seinen musikalischen Talenten ein wertvolles Vereinsmitglied. Auch seine ärztlichen Kenntnisse konnten schon bei manchen Vereinsanlässen gebraucht werden. Als Dank für seine treue Mitgliedschaft wurde ihm die obligate Zinnkanne überreicht. Famulus Oskar Lötscher wurde als einziger für einen lückenlosen Probenbesuch geehrt. Für nur zwei Absenzen erhielten Max Frei, Hanspeter Holderegger und Alvaro Lopez ein Präsent und für drei Absenzen Hubert Köppel, Hans Sauter und Erwin Zoller. Sogar Vizedirigent Max Appius und Präsident Kurt Fehr wurden für drei, respektive vier Absenzen beschenkt, wie auch Paul Heule, Jakob Schmid, Walter Frei und Werner Stieger. Mit einem Probenbesuch von 75 Prozent ist der Verein auf guten Wegen. Ausklang im «Freihof» Nach einem Apéro genoss die Sängerschar ein vorzügli-ches Abendessen aus der «Frei- hof»-Küche. Die ausklingende Fasnacht l ockte einige Sänger hinaus in die Welt der Narren, wo sogar noch gesungen werden konnte.



Samstag, 15. Mai 2004 - Abwechslung mit einem Gartenkonzert

Der Männerchor Widnau erfreute die Bewohner des Altersheimes Augiessen mit einem volkstümlichen Gartenkonzert

Besser hätten die Voraussetzungen für ein Gartenkonzert des Männerchors nicht sein können. Bei frühlingshaftem Wetter und herrlichem Sonnenschein versammelten sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheimes mit ihren Angehörigen, Besuchern und Gästen auf dem Gartensitzplatz, wo der Männerchor Widnau, einheitlich gekleidet und in voller Besetzung, mit einem Liederkonzert willkommene Abwechslung in den Alltag des Altersheimes brachte.

Eine kleine musikalische Reise

Mit dem Festgesang „Lob auf das Lied“ eröffneten die Männerchörler ihr Nachmittagskonzert unter Leitung ihres Dirigenten Karl Heinz Rigger und mit Klavierbegleitung seines Vaters Karl Rigger. Mit sympatischen Worten und fröhliche Gesten kündigte der Dirigent jeweils die einzelnen Lieder an. Es ging zuerst auf eine kleine musikalische Reise über bekannte Schweizerlieder zu italienischen Melodien und nach Spanien mit dem Lied „Was den Zauber der spanischen Nächte ausmacht“ und mit dem Liebeslied für Lou nach Frankreich. Volkstümliche Lieder, wie „Ich kenn ein altes Schenkenhaus“ oder „Lustig ihr Brüder“, um nur zwei zu nennen, erfreuten die Zuhörer sehr.

Lieder zum Mitsingen

Der zweite Teil war ein Gemeinschaftskonzert. Die Besucher wurden voll ins Konzert eingebunden. Die von Heinz Rigger verteilten Textblätter erleichterten das Mitsingen. Es waren altbekannte fröhliche Lieder wie „Lustig ist das Zigeunerleben“„Hoch auf dem gelben Wagen“, „Die blauen Dragoner“, und viele mehr. Mit voller Begeisterung sangen alle fröhlich mit und fühlten sich in frühere Zeiten zurückversetzt. Im anschliessenden Teil vermischten sich die Männerchörler unter die Zuhörer, sodass in gemütlicher Runde das Liederkonzert ungezwungen fortgesetzt wurde. Es war ein wunderschöner Nachmittag, war das Lob aller Besucher.

Hans Fehr



Freitag, 6.Februar 2004 - Bewerbung für den Sängertag 2006

Der Männerchor Widnau beschloss an der 137. Hauptversammlung, sich für den Sängertag 2006 zu bewerben

An der im „Hecht“ durchgeführten Hauptversammlung erledigte der Männerchor Widnau seine statutarischen Geschäfte, hielt Rückschau und legte das Jahresprogramm 2004 fest. 4 Mitglieder wurden geehrt und der Vorstand ohne Mutationen für ein neues Jahr gewählt. Der Verein bewirbt sich für den Rheintalischen Sängertag 2006.

43 Mitglieder und 9 nicht mehr aktive Ehrenmitglieder zählt der Männerchor Widnau. Bis an vereinzelte Entschuldigte folgten alle der Einladung zur traditionellen Hauptversammlung. Nach dem Eröffnungslied sorgte Kurt Fehr als Präsident für eine speditive Abwicklung der Vereinsgeschäfte..

Zuerst die „Statutarische Geschäfte“

Das Protokoll von Franz Ketterer, der Jahresbericht des Präsidenten Kurt Fehr und die Rechnungsablage des Kassiers Walter Frei liessen sich rasch erledigen. Allerdings musste Walter Frei einen erheblichen Rückschlag in der Kassa ausweisen, ausgelöst durch die grosse Kostenbeteiligung am Ausflug, der Entschädigungsgutschriften für die Mitarbeit bei der GV der Raiffeisenbank und der Durchführung eines Singwochenendes als Vorbereitung zum Adventskonzert. Mit einer Erhöhung des Mitgliederbeitrages und dem Verzicht auf die Zeit- und Entschädigungsgutschriften bei der Raiffeisenbank-GV, wie mit der Absicht, sich an Ausflügen finanziell geringer zu beteiligen, sollen die Finanzen wieder ins Lot gebracht werden.

Rückschau auf das Adventskonzert

Das im Turnus von 2 Jahren im Dezember 2003 durchgeführte Adventskonzert mit durchwegs neuen, sehr attraktiven Liedern, ausgewählt durch den Dirigenten Karl Heinz Rigger und seinem Stellvertreter Max Appius, der Mitwirkung einer Bläsergruppe und der Integration von Solos war gesanglich ein markanter Höhepunkt und besuchermässig ein gewaltiger Erfolg. Das gesangliche Niveau war sehr hoch. Im Rahmen einer ausgiebigen „Meinungsumfrage“ wurden für das Adventskonzert 2005, wie für ds Vereinsleben, Optimierungsmöglichkeiten diskutiert, wie Vorbereitung, Termin, Liederwahl und Gesamtgestaltung. Höhepunkte waren auch die Bewertung „vorzüglich“ am Rheintalischen Sängertag in Kriessern mit dem „Liebeslied für Lou“ sowie die Dialektmesse.

Jahresprogramm 2004

Verschiedene Termine und Anlässe haben im Programm des Männerchors einen festen Platz, wie das Singen in der evang. Kapelle, im Altersheim, am Muttertag und das Bettagssingen, sowie der Jassabend und der Klaushock. Der Ausflug fand letztes Jahr nach Hergiswil und Luzern statt und wird nicht alle Jahre wiederholt. Bei der Vorbereitung und Durchführung der GV der Raiffeisenbank wird der Verein im bisherigen Rahmen mitwirken und Ende Oktober will er mehr intern und in einem engeren Kreis seine neuerprobten Lieder singen und Vereinsjubilare mit einem Ständchen ehren. An der Delegiertenversammlung des Rheintalischen Sängerverbandes will sich der Männerchor für den Rheintalischen Sängertag 2006 bewerben und bei Berücksichtigung der Bewerbung mit einem OK frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen.

Vorstand bleibt unverändert

Die Vereinsstatuten sehen eine alljährliche Erneuerungswahl für den Vorstand vor. Keine Rücktritte waren zu vermelden, sodass der Vorstand in seiner bisherigen personellen Besetzung für ein weiteres Vereinsjahr bestätigt wurde. Ihm gehören an: Kurt Fehr, Präsident; Bruno Meier, Vizepräsident; Franz Ketterer, Aktuar, Walter Frei, Kassier und Werner Stieger. Einsitz im Vorstand haben auch der Dirigent Karl Heinz Rigger und der Vizedirigent Max Appius. Als Revisoren werden weiterhin Hanspeter Hüppi und Alex Grüninger wirken.

Ehrungen für langjährige Treue

Mit 20 Jahren Mitgliedschaft wird man Ehrenmitglied und erhält Blumen und eine Zinnkanne mit der Ehrung. Diese Auszeichnung erhielt Alois Steiner, ein treues und sehr fleissiges Mitglied. Für 30 Jahre geehrt wurden Kurt Stoffel und Jakob Schmid als treue und langjährige Mitglieder und für seine 50-jährige Mitgliedschaft durfte Hans Bösch eine verdiente Ehrung engegennehmen. Er war in früheren Jahren Fähnrich, dann Vorstandsmitglied und als Zimmermann übernahm er immer das Bauressort bei Vereinsanlässen. Eine Gedenkminute wurde auch den verstorbenen Mitgliedern Josef Fehr und Konrad Fischer gewidmet.

Anschliessend wurde bei einem vorzüglichen Abendessen aus der „Hecht-Küche“ und fröhlichem Gesang Geselligkeit und Kameradschaft gepflegt. Und neue Mitglieder sind im Männerchor Widnau jederzeit herzlich willkommen. Singen macht Freude und im Männerchor werden zusätzlich Freundschaften und Kontakte geknüpft.

Hans Fehr



v.l. Wisi Steiner, Kurt Stoffel, Hans Bösch, Kurt Fehr



Sonntag, 15.Dezember 2003 - Licht in Dunkelheit gebracht

Das Adventskonzert des Männerchors Widnau liess die Nähe zu Weihnachten spüren

Widnau.Volks-, Advents- und weihnachtlichen Liedern des Männerchors Widnau folgten musikalische Einlagen der Weisenbläser Dornbirn und Solo- und Duettlieder von Blanca und Alexander Rebholz. Hanspeter Hüppi las besinnliche Texte zu Liebe, Friede und Freundschaft.

Voll war die grosse St. Josefskirche in Widnau von Besuchern, die ein feierlich-festliches Adventskonzert erlebten. Der Männerchor Widnau will den Turnus für das Adventskonzert von zwei Jahren beibehalten. Kurt Fehr als Präsident zeigte sich überrascht am ausserordentlich grossen Interesse. Die Mitglieder des Männerchors, das Lied «Ave Maris stella» singend, zogen in die Kirche ein. Unter der Direktion von Karlheinz Rigger sangen sie anschliessend das oberbayrische Volkslied «Aus einer schönen Rose». Eher klassisch war anschliessend das Menuett der Weisenbläser aus Dornbirn, gefolgt vom Lied «Lang sind die Nächte». Mit der Volksweise «Nun es nahen sich die Stunden», am Keyboard von René Reiter begleitet, und dem Lied «Auf, auf ihr Hirten» aus Osttirol steigerte sich die weihnachtliche Stimmung, die auch durch die anschliessenden Lieder der Bläser unterstrichen wurde. Es war zuerst die Widnauer Sopransängerin Blanca Rebholz, die sich als Solistin einfühlsam mit ihrer klaren und klangvollen, kräftigen Stimme mit dem Lied «Der Hirten Lied am Krippelein» von Max Reger in die Herzen der Besucher sang. Im Duett mit Alexander Rebholz, ein bekannter Tenorsänger und zugleich Mitglied des Männerchors, sangen sie gemeinsam das «Weihnachtslied» aus dem Basler Christenschatz 1745, sowie das «Ave Maria» von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Chor sang nun mit Orgelbegleitung von Max Appius die von ihm arrangierten Lieder «Lobgesang» und «Zur Weihnachtszeit». Nach den Einlagen der Weisenbläser mit dem französischen Weihnachtslied «En- gel singen Jubellieder» und «Hark The Herald Angels Sing» kehrte der Männerchor mit dem Lied «Give me that old time religion» in den Chor zurück und sang das zweite Spiritual-Lied «Get on board». Es folgte das «Trommellied» von Wolfgang Lüderitz. Und nach dem letzten Auftritt der Bläser mit «Vom Himmel hoch» und «Brich an, oh schönes Morgenlicht» folgte das durch Männerchor und Bläser gemeinsam vorgetragene Lied «Transeamus usque Bethlehem». Langanhaltend war der Applaus für dieses hervorragende Konzert. Zur Einkehr, Besinnung und Vertiefung in die weihnachtliche Stimmung las Hanspeter Hüppi Texte bekannter Autoren zu Liebe, Friede und Freundschaft vor.

Hans Fehr



Sonntag, 15. Juni 2003 - Kriessern singt und klingt

Die Männerchöre Rüthi und Widnau sowie der Frauenchor Altstätten wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet

Kriessern. 24 Chöre massen sich am Sonntag am Rheintalischen Sängertag. Gemäss Urteil der Experten waren die Vorträge trotz strengem Massstab gut bis sehr gut. Drei einheimische Chöre sowie der Gastchor aus Graubünden erhielten sogar die Höchstnote.

Max Pflüger

Mit dem Rheintalischen Sängertag feierte der organisierende Männchor Kriessern gleichzeitig sein 60-jähriges Bestehen. Mit dabei waren sogar noch vier Gründungsmitglieder: Roman Hutter, Wendel Langenegger, Werner Lüchinger und Benedikt Ziegerlig. Ein zusätzlicher Grund zum Feiern war für die Kriessener Sänger die Ernennung von Erich Fend zum Ehrendirigenten. Fend hat den Männerchor Kriessen nicht weniger als dreissig Jahre lang dirigiert.

Hoch stehendes Wertungssingen

Am Sonntagmorgen traten 24 Chöre zum Wertungssingen in der katholischen Kirche an. Die Rheintaler zeigten sich dabei von ihrer multikulturellen Seite: ihre Lieder stammten aus nicht weniger als elf Ländern, wie die Experten Oskar Egle aus Koblach und Markus Zarn aus Landquart mitgezählt hatten. Frankreich, Nord- und Südamerika, Italien, Ungarn, Dalmatien, ja sogar Japan waren am Rheindorf musikalisch vertreten. Nur einheimische Melodien und Komponisten waren zum Bedauern der Experten nicht zu hören. Humorvoll verkündete am Nachmittag Oskar Egle die Eindrücke der Experten, welche die Chöre wohlwollend, aber doch kritisch beurteilt hatten. So meinten sie zum Beispiel, dass die Chöre die vorwiegend fröhlichen und heiteren Lieder mit Minen vortrugen, als gelte es «gute Freunde zu Grabe zu tragen». Ebenfalls kritisiert wurde die Aussprache, welche bei einigen Chören doch sehr schweizerdeutsch gefärbt war.

Hohes Niveau

Im Gesamten zeigten sich die Experten jedoch vom hohen Niveau der Rheintaler Sängerinnen und Sänger begeistert. Fast durchwegs konnten die Prädikate «gut» und «sehr gut» verliehen werden. Mit dem feinen und melodisch durch immer wieder wechselnde Tonarten sehr interessanten Lied «Verratene Liebe» ersang sich der Frauenchor Altstätten, der noch einmal unter der Leitung von Ueli Bietenhader stand, sogar ein «vorzüglich». Ebenfalls die Höchstnote ersangen die Widnauer mit dem «Liebeslied für Lu» und die Rüthner mit «Schöne Welt der hohen Berge». Am Nachmittag konnte Verbandspräsident Peter Dütschler, St. Margrethen, im Festzelt die grosse Zahl von 49 Sängerkameraden für dreissig aktive Jahre in Chören zu Veteranen ernennen. Sie haben damit wesentlich zur kulturellen Bereicherung im Rheintal beigetragen und nicht zuletzt auch etwas Gutes für sich selbst getan, denn singen löst, befreit, verbindet und baut Stress ab. Singen ist Lebensfreude, führte Dütschler in seiner kurzen Ansprache aus. Zum Ausklang des Festaktes erhoben sich die Sängerinnen und Sänger zum gemeinsamen Lied. Unter der Leitung von Pius Büchel erschallte aus hunderten Kehlen der Sängerschwur: «Einig halten wir zusammen, wies auch immer kommen mag!»


Unsere neuen Veteranen: v.l. Erwin Zoller, Kurt Fehr, Philipp Spirig, Willi Burkardt, Urs Buschor



Dienstag, 18. März 2003 - Mit Gesang den Alltag erheitert

Der Männerchor Widnau wartete im Altersheim mit einem Ständchen auf

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheimes Augiessen in Widnau wurden mit einem Liederkonzert des Männerchors überrascht. Unter Leitung ihres Dirigenten Karlheinz Rigger sangen sie einen Strauss fröhlicher und bekannter Lieder.

Der Männerchor Sängerbund, Widnau, traf sich in der erweiterten Caféteria des Altersheimes Augiessen zu einem unterhaltsamen Liederkonzert. Die geräumigen Platzverhältnisse und die vorzügliche Akustik wurden sehr geschätzt. Periodische „Stelldichein“ im Altersheim haben Tradition, bringen den Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheimes eine willkommene Abwechslung und erheitern den Alltag.

Ein Strauss fröhlicher Lieder

Nach einer humorvollen Begrüssung durch den Dirigenten Karlheinz Rigger begannen die Sänger ihr Liederkonzert mit „La Matina“, gefolgt von „Bajazzo“ und weiteren bekannten und fröhlichen Lieder wie „Freundschaft“, „Lustig ihr Brüder“ und „Die verscherzte Stunde“, um nur einige zu nennen. Immer wieder gefallen die Lieder in französischer Sprache, wie „La yout se“ oder „La vieux chalet“. Nicht fehlen durfte bei diesem Konzert das stimmungsvolle Lied „La Montanara“ aus den Dolomiten. Und mit der Zugabe „Schöne Manja“ wurde das unterhaltsame Konzert, das mit lustigen Witzen von Sänger Hubert  Köppel aufgelockert wurde, abgeschlossen. Interessiert und begeistert verfolgten die vielen Bewohnerinnen und Bewohner das musikalische Ständchen.und freuen sich, immer wieder von Zeit zu Zeitden Männerchor zu Gast zu haben.

Gemütliches Zusammensein

Ein Besuch des Männerchors bestehe immer aus zwei Teilen, so Heimleiter Peter Kehl bei seinen verdankenden Worten, aus dem Konzert als ersten und dem zweiten Teil mit dem gemütlichen Zusammensein, gemeinsam mit den Pensionären bei einem Gläschen Wein, einem „Eingeklemmten“ und bei fröhlicher Diskussion.

Geselliges Zusammensein

Nach Verdankung des gelungenen und freudig aufgenommenen Konzert durch Peter Kehl als Heimleiter lud er die Musikanten zu einem kleinen Umtrunk ........Vesper?.......... ein; sehr gelegen, um gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohner gesellig zusammenzusein und aufzuzeigen, dass sie immer voll ins gesellschaftliche Leben der Gemeinde einbezogen bleiben.

Hans Fehr





7. Februar 2003 - 136. Hauptversammlung

Die 136. Hauptversammlung des Männerchors Widnau war einmal mehr geprägt von viel Harmonie und Gemeinsamkeit. Der hervorragend arbeitende Vorstand unter Präsident Kurt Fehr präsentierte eine in allen Bereichen gesunde Basis, die eine weiterhin prosperierende Zukunft des Vereins garantiert.

Mit der Teilnahme am Rheintalischen Sängertag mit Bewertung und dem in diesem Jahr wieder stattfindenden Adventskonzert, steht der über 40 Aktivmitglieder zählende Chor aber im neuen Vereinsjahr vor nicht zu unterschätzenden musikalischen Herausforderungen, die von den nahezu vollzählig anwesenden Mitgliedern aber mit lückenloser Zustimmung und grosser Überzeugung angenommen wurden.

Harmonisch zum Ziel

Wohlklingendes kann nur mit viel Gemeinsamkeit reifen. Nur das subtile Zusammenspiel der einzelnen Stimmen im Chor, wie auch in der Gemeinschaft, führt schlussendlich zu einem harmonisch klingenden Ganzen. Im Hinblick auf die anspruchsvolle musikalische Zielsetzung in der nahen Zukunft, sind dies sehr entscheidende Punkte im Jahresbericht des Präsidenten an seine Sängerkollegen. Wie schon so oft werden sie ihn keinesfalls enttäuschen, an der gestellten Aufgabe wachsen und die perfekt ausgearbeiteten musikalischen Leckerbissen werden einmal mehr zu einem Erlebnis für die Konzertbesucher.

Anspruchsvolle Vorbereitung

Zusätzliche Probenarbeit wird im laufenden Vereinsjahr die Mitglieder neben den üblichen Auftritten in der Öffentlichkeit (Kirchliche Anlässe Bettag, Muttertag usw.) belasten. Dirigent Karl-Heinz Rigger und sein Stellvertreter Max Appius haben es bereits aufgezeigt: Ohne Zusatzproben und ein Singwochenende auf dem Viktorsberg ist die angestrebte musikalische Perfektion kaum zu erreichen. Diese zusätzlichen Aktivitäten dürften dann auch den durchschnittlichen Prozentsatz der Probenbesuche im Gegensatz zum doch musikalisch etwas «lockeren» letzten Jahr wieder beträchtlich gegen die 90-Prozent-Marke ansteigen lassen.

Mit den gleichen Steuermännern

Never change a winning Team! Dieser Leitsatz in Anlehnung an den Sport gilt ganz besonders für die Führungscrew des Männerchors Widnau. Präsident Kurt Fehr, Vizepräsident Bruno Meier, Finanzchef Walter Frei, Aktuar Franz Ketterer und Werner Stieger, mit viel Applaus von der Versammlung bestätigt, sind in ihrer derzeitigen Form gar nicht zu ersetzen. Sie werden den Verein auch in der weiteren Zukunft erfolgreich durch die Wogen steuern. Mit der gleichen überwältigenden Zustimmung wurde die hervorragende Arbeit der beiden musikalischen Leiter von der Versammlung gewürdigt.

Ehrungen

Wer kennt ihn nicht? Kaum denkbar wäre der Männerchor Widnau ohne die weiche, samtige, ausdrucksvolle Tenorstimme von Max. Vor 55 Jahren war es noch üblich, schon in jugendlichem Alter die Karriere im Männerchor zu beginnen. In all den darauf folgenden vielen Jahren hat sich Max Frei bedingungslos auf allen Stufen in den Dienst des Vereins gestellt. Einer vorbildlichen Sängerpersönlichkeit wurde von den Vereinskollegen mit grossem Applaus der verdiente Dank für jahrelange Treue und Mitarbeit ausgesprochen. Nach 20 Jahren Arbeit im Dienste des Vereins haben die neuen Ehrenmitglieder Heiner Schawalder – das jüngste Vereinsmitglied – und Paul Heule für ihren Einsatz die höchste Auszeichnung die der Verein zu vergeben hat, erhalten. Ehrenmitgliedschaft sei verpflichtend, sagt man. Für die beiden Männerchörler aus innigster Überzeugung, sind aber die kommenden Jahre keinesfalls Verpflichtung, sondern verbunden mit viel Freude an der Musik und dem Gesang der Freundschaft und Geselligkeit. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden zum Schluss dem im letzten Jahr verstorbenen Ehrenmitglied Hans Köppel Comestibles. Die Überleitung zum geselligen Teil der Hauptversammlung übernahm mit kulinarischen Gustos in gewohnter Perfektion die Küche des Restaurant Hecht in Widnau. Über Dauer und Art der nachträglichen Festivitäten schweigt natürlich wie üblich des Sängers Höflichkeit!